Terminal 1 des  Flughafens am Freitag: Massenhaft Passagiere in  Kontrollspuren. Über ihnen auf Ebene 4 Aktivisten von „Fridays for Future“ – und alles verlief friedlich.

 

 

Protest für das Klima:  Den Flughafen als besonders geeigneten Ort hatten sich die  Jugendlichen von „Fridays for Future“ (FFF) gezielt am ersten Ferientag ausgesucht. Sie wollten Fluggäste  „darauf aufmerksam machen, dass ihr Reiseverhalten den Klimawandel maßgeblich beschleunigt“.

Einige Hundert Aktivisten waren gekommen, das  Klimabündnis KUS,  die Schutzgemeinschaft Filder (SGF) und der Verkehrsclub Deutschland demonstrierten solidarisch mit. „Wir können nicht einfach dabei zusehen, wie die Billigpreise für Flugreisen immer weiter sinken und fossile Energieträger vom Staat subventioniert werden“, empörte sich Lucia Parbel, eine  Stuttgarter Aktivistin von FFF.

Steffen Siegel, SGF-Vorsitzender,  sprach  vom „Steigflug in die Klimakatastrophe“.  Und der Bundestagsabgeordnete Matthias Gastel (Filderstadt) unterstrich: „Man braucht weniger aggressiven Flugverkehr.“  Wenn Fliegen im Inland billiger sei als Zugfahren, stimme etwas nicht. Die Flughafen  GmbH  zeigte sich diplomatisch und aktiv.

 

 

KUS

Im „Klima- und Umweltbündnis Stuttgart“ haben sich rund 30 Umweltgruppen und Initiativen zusammengetan.