Menschen sind mitunter speziell. Narren noch ein bisschen spezieller. Dieser Tage sind sie nun los, die Masken- und Hästräger. Die fünf heißen Tage der Küblerfasnet stehen an.

 

 

Am Schmotzigen Donnerstag, 28. Februar, geht’s los mit der Narretei. Mit Rathaussturm (18 Uhr), Narrenbaumsetzen (18.30 Uhr) und Kübelesrennen (19.30 Uhr) starten die Kübler vor dem Rathaus beziehungsweise auf dem Marktplatz so richtig in ihre liebste Jahreszeit. Am Fasnetssamstag ist Küblerballzeit im Kursaal (um 14 Uhr für die Kleinen, Karten neuerdings auch im Vorverkauf; um 20.01 Uhr für die Großen).

Am Sonntag gibt’s Felbenbeschneidungshistorie am Mühlgrün (ab 16 Uhr) – zum 20. Mal wird die Felben-Saga heuer mit ordentlich Geknalle, Gerassele, Musik und Hästräger-Stimmen aufgeführt. Nach dem Schauspiel findet der närrische Gottesdienst in der Stadtkirche statt (18 Uhr). Am Fasnetsmontag versammelt sich das „Tribunal zu Kannstatt an den Brucken“ vor dem Rathaus (17.30 Uhr). Was das soll? Dem Sauerwasserschultes zeigen, dass er nicht ungestraft davonkommt, wenn er nach seiner Entmachtung durch die Narren arbeitet.

Schließlich hat er bis Aschermittwoch die Amtsgeschäfte ruhen zu lassen, um gefälligst Fasnet zu feiern. Also wird ihm der Prozess gemacht. Selber schuld. Mit dem Mondlöscher-Kanonenknall fällt anschließend der Startschuss für den Fackel- und Laternen-„Rumzug“ (18.30 Uhr). Und nach dem Umerziehen heißt’s beim Schnurren und Schnitzelbänk einkehren (ab 19.30 Uhr). Am Fasnetsdienstag geht’s nochmals rund – vom Geizigrufen in der Marktstraße (12 Uhr) über den Kinderumzug in der Altstadt (14.30 Uhr) bis zur Fasnetsverbrennsäufung an der Wilhelmsbrücke (24 Uhr).

 

 

Alle Details

Das ganze Narren-Programm der Kübler-Fasnet ist zu finden unter www.kuebelesmarkt.de.