Rund 7500 Straftaten wurden im Jahr 2018 in Bad Cannstatt begangen und damit fast exakt genau so viele wie im Jahr 2017.

 

 

Auch die Aufklärungsquote ist in etwa gleichgeblieben im Vergleich zum vergangenen Jahr. Die gute Nachricht: Damit reiht man sich in die positive Entwicklung der letzten Jahre ein. „Nachdem es von 2005 bis 2013 steigende Zahlen gegeben hat, geht es seither wieder runter“, so Jörg Schiebe, Leiter des Polizeireviers 6 in der Martin-Luther-Straße.

Auf dem Höhepunkt der vergangenen rund 15 Jahren lag der Stadtteil in 2013 bei rund 9000 Straftaten. Nun also rund 7500: Ganz traditionell spielen in der Statistik der Cannstatter Wasen und die Heimspiele des VfB Stuttgart eine wichtige Rolle. „Rund ein Viertel der Straftaten sind in diesem Zusammenhang registriert worden“, sagt Schiebe. Ein weiteres Viertel verteilt sich auf die Stadtteile Bad Cannstatt Zentrum, Seelberg und Veielbrunnen. „Gemeinsam mit dem Cannstatter Wasen passieren also die Hälfte der Straftaten in den zentralen Cannstatter Stadtteilen“, so Schiebe.

In den anderen Stadtteilen sieht es entsprechend ruhiger aus. Bei der Art der Straftaten gibt es im Gegensatz zur Gesamtzahl, Veränderungen zu verzeichnen. Die Delikte Diebstahl, Betrug, sowie Rohheitsdelikte wie Körperverletzung oder Raum und Sachbeschädigung sind leicht rückläufig im Vergleich zum vergangenen Jahr. Zunahmen gab es in den Bereichen Rauschgiftkriminalität.

„Trotz der Verbesserungen im Bereich der Rohheitsdelikte kann man in Bad Cannstatt Opfer eines Raubes werden“, so Schiebe. Bad Cannstatt sei in 2018 nicht sicherer geworden. „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Bad Cannstatt leicht überdurchschnittlich belastet mit Kriminalität ist“, so Schiebe weiter. Das zeigt auch die Statistik im Vergleich mit der Gesamtstadt Stuttgart.

 

 

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