Wie soll sich das Zollamt-Areal entwickeln? Eine Frage, die am Freitag vor Ort gestellt wird – allen, die Lust haben, gemeinsam eine Antwort zu finden.

 

 

Der Plan ist: Das Angebot der Kulturinsel (KIS) soll erhalten bleiben und weiterentwickelt werden – ergänzt vom Angebot anderer Kultur- und Gemeinwesen-Einrichtungen, die unter demselben, dann umgestalteten und teilweise neuen Zollamtsdach Platz finden werden. Im Plan ist noch Gestaltungsluft, denn wie genau dieser künftige neue Nutzungsmix aussehen wird, steht noch nicht fest. Und eben da kommen nun die Cannstatter (und natürlich auch Stuttgarter) ins Spiel, die diesbezüglich mitdenken, mitreden und mitplanen können.

Mit dem Workshop am Freitag startet die Bürgerbeteiligung zur Arealentwicklung, die Martin Holch vom Stadtplanungsamt im Mai bei der Bezirksbeiratssitzung angekündigt hatte. Auf Grundlage gesetzter Grenzen und Vorgaben soll nun gemeinsam überlegt werden, was künftig geboten werden soll und kann. Gesetzte Grenzen und Vorgaben heißt: Der Bebauungsplan steht und ist kein Diskussionsthema mehr, ebenso wenig der beschlossene Abriss des südlichen Flügels. In Sachen Nutzer gilt es, um KIS und ein Stadtteil- und Familienzentrum herum ergänzend zu denken. Außerdem ist laut städtischem Beteiligungskonzept kein Wohnen vorgesehen, und Parken wird auch nicht mehr möglich sein. In diesem Rahmen darf und soll frei ge- und erdacht werden, was künftig gut wäre an jener Stelle.

Die Ergebnisse des Workshops sollen in die Machbarkeitsstudie eingebunden werden, die wiederum soll dann fortgeschrieben werden. Und im Laufe der weiteren Arealsentwicklung soll es dann auch noch weitere Formate der Bürgerbeteiligung geben.

 

 

Mitdenken, mitreden, mitgestalten

Der Bürger-Workshop zum Zollamt-Areal findet am Freitag, 7. Dezember, von 16.30 bis 21 Uhr in der Kulturinsel, Güterstraße 4, statt. Eingeladen sind alle Interessierten, Cannstatter und Stuttgarter, „normale“ Bürger und Vertreter von Einrichtungen. Einfach hinkommen, mitdenken, mitreden, mitgestalten.