Botnanger Bürger machten im Rahmen eines Ideenworkshops Vorschläge für einen lebendigen Marktplatz. Als neues Veranstaltungsformat soll dort offenes Singen stattfinden.

 

 

Der neu gestaltete Botnanger Marktplatz wird von vielen Bürgern als kahl und leblos empfunden. Der neue Brunnen und die Spielskulpturen Apfel und Birne scheinen für viele diesen Eindruck noch zu unterstreichen. Mit der finanziellen Unterstützung des Bezirksbeirats wurde nun ein Ideenworkshop durchgeführt.

Dabei wurden Ideen gesammelt, die den Marktplatz beleben sollen. Moderiert wurde der Workshop vom Politikwissenschaftler Danijel Paric vom Netzwerk Taten.Drang. Von der Kreidemal-Aktion, einem Weinfest, einem mobilen Backhaus, einem öffentlichen Bücherschrank, einem Fahrrad-Parcours für Kinder oder Sitzgruppen zum Leihen bis hin zum Mittelaltermarkt wurden zahlreiche Ideen eingebracht. Auch der neu gegründete Kulturverein schlug einiges vor: So etwa einen musikalischen oder literarischen Rundgang mit dem Startpunkt Marktplatz oder niederschwellige Klassikkonzerte.

Dass man bei Veranstaltungen die prägnante Freitreppe nutzen kann, etwa bei einem Open-Air-Kino, kam ebenfalls zur Sprache. Am Ende kristallisierten sich die Themenbereiche Möblierung, Veranstaltungen/Feste/Märkte und Kinder heraus. „Der Marktplatz soll gemütlicher werden“, sagte Christl Offer-Hofstetter, die zusammen mit Dieter Schraft und Gertrud Schmidt zum Workshop eingeladen hatte. Sie sammelte Ideen für dessen Möblierung.

Als ein Veranstaltungsformat, das sich problemlos umsetzen lässt, wurde das offene Singen vorgeschlagen. „Es soll einmal monatlich, donnerstags von 19 bis 19.30 Uhr stattfinden“, schlug Bezirksvorsteherin Mina Smakaj vor. Für das Projekt möchte man die örtlichen Gesangsvereine und Chöre zum Gespräch einladen. „Offenes Singen ist außerdem generationenübergreifend“, fügte Smakaj hinzu.

 

 

Marktplatz beleben

Die Neugestaltung des Botnanger Marktplatzes kommt bei vielen Bürgern nicht gut an. Als leer und steril wird dieser empfunden. Nun wurden Ideen gesammelt, die Fläche zu beleben. Haben auch Sie Ideen, wie man den Platz attraktiver und „gemütlicher“ machen kann, dann schreiben Sie an wochenblatt@stzw.zgs.de