Familien und Kinder in den Flüchtlingsunterkünften brauchen nach wie vor Unterstützung. Der Flüchtlingsfreundeskreis (FFF) sucht auch weiterhin Mithelfer und Paten.

 

Es ist geschafft. Die geflüchteten Menschen sind in Feuerbach angekommen – und vor allem aufgenommen. „Wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen“, sagte die Stellvertretende Bezirksvorsteherin Susanne Ramp auf der letzten Versammlung des Flüchtlingsfreundeskreises (FFF).

„Die anfängliche Angst der Anwohner, vor allem in der Wiener Straße hat sich relativiert.“ Auch die Nachbarschaft mit der Unterkunft in der Bubenhaldenstraße sowie der Krailenshaldenstraße habe sich etabliert. Diese Bilanz zog zudem Michael Zeiss vom FFF: Insgesamt seien es 673 Männer, Frauen und Kinder aus 28 Ländern, die derzeit in drei Unterkünften im Stadtbezirk lebten. „Das Ankommen ist geschafft“, fasste der Sprecher Wolf-Dieter Dorn die aktuelle Lage der Feuerbacher Flüchtlinge zusammen. „Doch wir müssen dran bleiben.“ Weiterhin dringend gesucht werden Paten, die sich um Familien kümmern. Die beim Ausfüllen von Anträgen helfen oder bei der Begleitung zu Arztbesuchen. Auch Kinder benötigten weiterhin Unterstützung. Die Nachhilfegruppen kämen so gut an, dass Verstärkung dringend nötig sei.

 

FFF sucht Mitmacher

Wer Interesse an einer Mitarbeit oder Patenschaft hat, kann sich direkt in den Unterkünften Bubenhalde (0711/82 08 68 97), Wiener Straße (0711/84 99 09 38) oder Krailenshalde (0151/52 38 59 04), als auch per E-Mail an arbeit@ff-feuerbach.de als auch an kinder@ff-feuerbach.de melden.