Das Evangelische Familienzentrum Bernhausen hat seit Januar als eines von rund 100 neuen Mehrgenerationenhäusern die Arbeit im gleichnamigen Bundesprogramm aufgenommen. Es soll in den nächsten vier Jahren mit 40 000 Euro pro Jahr gefördert werden. 10 000 Euro werden durch Fördergelder der Kommune aufgebracht, drei Viertel stellt das Bundesfamilienministerium.

 

 

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„Unsere Angebote sind schon jetzt breit aufgestellt“, sagt Bettina Moritz, Leiterin des Evangelischen Familienzentrums Bernhausen. Dazu gehören wellcome, eine Unterstützung von Familien mit Neugeborenen, das Montagsfrühstück und der Winterspielplatz, die Betreuungsgruppe „Filderschiffle“, das Themencafé für Eltern, der Kreativ-Treff „selbst!gemacht“ bis hin zum Familienmittagessen, das im Rahmen der Seniorenmittagstische in Filderstadt läuft. „Für jeden ist etwas dabei. Die Generationen begegnen sich und sind gemeinsam unterwegs, wenn der Opa mit dem Enkel zum Winterspielplatz kommt, oder wenn Mutter und Tochter gemeinsam kreativ werden“, sagt Bettina Moritz, „unsere Arbeit wird durch ein breites Engagement getragen, über 30 freiwillig Engagierte sind im Evangelischen Familienzentrum aktiv“.

Mit der Aufnahme in das Bundesprogramm werde die langjährige Arbeit im Evangelischen Familienzentrum Bernhausen bestätigt und belohnt, freut sich die Leiterin. „Das Bundesprogramm gibt uns die Möglichkeit der Weiterentwicklung. Wir wollen hier eine caring community entstehen lassen, eine Verbindung und Beziehung unter den Besucherinnen und Besuchern, die über die reine Nutzung von Angeboten hinausgeht.

Voneinander wissen, füreinander da sein und das über Generationen hinweg, ist unser Ziel in den nächsten vier Jahren.“

Im Evangelischen Familienzentrum Bernhausen können Menschen in Gesellschaft sein, aktiv werden, ihre Talente entdecken, mitbestimmen und sich austauschen. Sie können von vorhandenen Angeboten profitieren oder eigene Projekte umsetzen. Jeder kann vorbeikommen, sich einfach einer Tasse Kaffee im Offenen Treffen begegnen und austauschen, Nachbarinnen und Nachbarn kennenzulernen und sich einen Überblick über die zahlreichen Angebote zu verschaffen oder daran teilzunehmen.

„Das Evangelische Familienzentrum Bernhausen ist seit seiner Gründung ein wesentlicher Kooperationspartner der Stadt Filderstadt im Bereich der generationenübergreifenden Gemeinwesenarbeit“, sagt Oberbürgermeister Christoph Traub. Ihn freut, dass mit der Teilnahme am Bundesprogramm die bislang geleistete Arbeit einerseits eine Würdigung erfahre und gleichzeitig dadurch auch weiter fortgeführt werde.


INFO

Weitere Informationen zum Angebot gibt es auf der Homepage des Familienzentrums: www.gemeinde.bernhausen.elk-wue.de/familienzentrum. Eine nächste Veranstaltung ist der Tauschrausch am 17. März in der Johannes-Kirche, Rosenstraße 94/2. Hier können ab 19.30 Uhr Kleidung, Schmuck, Schuhe, Taschen und andere Accessoires getauscht werden. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.