Wie kann die Gablenberger Hauptstraße noch verkehrsberuhigter werden? Das fragt sich der Bezirksbeirat Stuttgart-Ost.

 

 

Schon seit vielen Jahren besteht die Diskussion, wie mit der Gablenberger Hauptstraße verkehrstechnisch umgegangen werden soll: wenig Parkraum, Lieferverkehr, reger Fuß- und Radverkehr. Verschiedene Verkehrsteilnehmer kommen hier zusammen. Im Januar diesen Jahres wurde außerdem ein siebenjähriger Junge am Schmalzmarkt angefahren. Jetzt stand in der jüngsten Bezirksbeiratssitzung ein Antrag der Partei SÖS-Linke-PluS-Ost auf dem Programm, der eine 30er Zone in dieser viel befahrenen Straße fordert. In der jüngsten Bezirksbeiratssitzung stand das Thema auch zur Debatte.

Ein Bürger, dessen Sohn auf die Fuchsrainschule geht trat zudem vor die Räte und äußerte seine Sorgen und auch den Wunsch, dass Tempo 30 hermuss. Auch für den Bürgerhaushalt wurde der Vorschlag eingereicht, dass zumindest ein verkehrsberuhigter Bereich in der Gablenberger Hauptstraße eingerichtet werden soll und zwar im Bereich Libanon- und Pflasteräckerstraße. Fakt ist, dass auf der Hauptstraße zwischen Weltladen Stuttgart-Gablenberg und Muse-O derzeit mit 40 Kilometern pro Stunde gefahren werden darf. In Richtung Talstraße sind 50 Stundenkilometer erlaubt. Die rechtliche Situation, Tempo 30 einzuführen, erweist sich als sehr schwierig, da es sich um eine Vorbehaltsstraße mit Busverkehr handelt.

Doch über mögliche Alternativen wurde gesprochen: eine Blitzanlage, eine Geschwindigkeitsanzeigeanlage, ein Warnschilder mit dem Hinweis, dass Schulkinder hier unterwegs sind. Ein Antrag steht in der Bezirksbeiratssitzung am Mittwoch, 10. April, um 18.30 Uhr, im Bürgerservicezentrum auf dem Programm zum Thema „Aufstellung eines temporären Blitzers in der Gablenberger Hauptstraße und Anschaffung von mobilen Geschwindigkeitsdisplays“.

 

 

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