Anlässlich des „World Restart a Heart Day“ zeigen Notärzte des Robert-Bosch-Krankenhauses den Beschäftigten von Bosch, wie man einen Menschen wiederbelebt.

 

 

An diesem Mittwoch führen zahlreiche Einrichtungen im Gesundheitswesen Aktionen durch, um Laien mit der Technik der Wiederbelebung vertraut zu machen. Denn der Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses gehört zu den häufigsten Todesursachen. Auf der Gerlinger Schillerhöhe zeigen Notärzte des Robert-Bosch-Krankenhauses den Beschäftigen der Firma Bosch wichtige Schritte zur Wiederbelebung.

Zum Üben von Herzdruckmassage und Beatmung stehen Reanimationspuppen zur Verfügung. Auch der richtige Umgang mit einem Defibrillator wird gezeigt. Denn auch wenn diese Geräte leicht zu bedienen sind, erfordert der erstmalige Gebrauch oft Überwindung. Das beherzte Eingreifen von Ersthelfern vor Ort ist für Betroffene deshalb überlebenswichtig. Sie können mit einer Herzdruckmassage die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken.

In den ersten Minuten nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand ist bei erwachsenen Patienten noch genügend Sauerstoff im Blut und in den Lungen vorhanden, um das Gehirn mit einer Herzdruckmassage am Leben zu erhalten. Reanimationsmaßnahmen durch medizinische Laien können deshalb die Überlebenschance der Patienten verdoppeln bis vervierfachen.

Im Ernstfall soll wie folgt vorgegangen werden: Zunächst soll geprüft werden, ob eine bewusstlose Person noch atmet. Dann sollte man den Rettungsdienst unter Nummer 112 verständigen. Und schließlich mit der Herzdruckmassage beginnen: Dazu mit verschränkten Händen fest und schnell etwa fünf bis sechs Zentimeter tief in die Mitte des Brustkorbs (100 bis 120 Mal pro Minute) drücken und nicht aufhören, bis der gerufene Rettungsdienst eintrifft.

 

 

RBK

Mit 1041 Betten nehmen das Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK), seine Standorte Klinik Charlottenhaus und Klinik Schillerhöhe sowie die Klinik für Geriatrische Rehabilitation im Jahr über 44 000 Patienten stationär auf. Forschungsinstitute zur Klinischen Pharmakologie und zur Medizingeschichte sind dem Krankenhaus angegliedert