Mehr als reine Informationsgespräche sind die jährlichen Felderrundfahrten: Landwirte, Stadträte und Mitglieder der Stadtverwaltung haben dabei die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

 

Die alljährliche Felderrundfahrt in Echterdingen bietet den Landwirten, Stadträten und Mitgliedern der Stadtverwaltung die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen. Mit dem Traktor und zwei großen Anhängern in dem die gut gelaunte Gesellschaft saß, ging es bei strahlendem Sonnenschein raus auf die Felder. Wohl dem, der an eine Kopfbedeckung gedacht hatte. Vor Ort erklärte der Vorsitzende des landwirtschaftlichen Ortsvereins und Ortsobmann Fritz Auch-Schwarz, wie die Felder in der Echterdinger Gemarkung dastehen und was den Bauern besonders Bauchschmerzen bereitet.

Das erste Hauptproblem so Auch-Schwarz seien die gefährdeten Flächen. Die Bedrohung komme von beiden Seiten: „Ob Stadt oder Flughafen“, so der Obmann.

Weitere Probleme, die jedoch nicht neu sind, bereiten rücksichtslose Fahrradfahrer „die nicht wissen, wie problematisch es ist, mit einem tonnenschweren Traktor mal kurz auszuweichen“, erklärt Auch-Schwarz und Hundehalter, die Felder als Hundetoilette betrachten. Das ist problematisch, da so Krankheitserreger beispielsweise ins Tierfutter geraten, was bis zum Tod der Tiere führen kann. Außerdem landen auch immer mehr gefüllte Hundekotbeutel in den Äckern, diese Logik verstehe keiner.

Ein neues Problem sprach der Obmann auch an: „Krähen haben bei uns keine natürlichen Feinde mehr. Auch die Greifvögel nehmen reiß aus. Die Krähen holen die Jungvögel im Frühjahr, während der Schonzeit in der nicht durch die Jäger eingegriffen werden darf.

Mit von der Partie war auch Bürgermeister Carl-Gustav Kalbfell. Er lobte die Arbeit der Bauern mit den Worten: „Wir sind froh, dass Sie da sind. Machen Sie weiter so."