Der Bietigheimer Künstler Roland Bentz zeigt ab Freitag seine Werke zu Insekten an der Grabkapelle in der Ausstellung in der Uhlbacher Kelter.

 

 

Übergroß kommt der Schmetterling über die Grabkapelle in Rotenberg geflogen: Die viel zu großen Tiere in der Natur sind ein Markenzeichen des Bietigheimer Künstlers, dass ihm zudem den Namen „Insekten-Bentz“ einbrachte. Ob nun Schmetterlinge oder Heuschrecken, es sind immer Insekten, die sich durch seine detailgetreuen Radierungen ziehen. Anlässlich der Ausstellung in Uhlbach hat Bentz die Farbradierung „Russischer Bär am Württemberg Stuttgart“ erstellt.

Es gibt Handabzüge in einer Auflage von 49 Exemplaren. „Früher waren auch diese Weinberge sicherlich von viel mehr Insekten bewohnt als heute“, sagt Bentz, dem diese Tiere einfach am Herzen liegen. In Uhlbach zu sehen gibt es zudem viele Stuttgarter Motive, wie zum Beispiel die Staatsoper mit einem von Bentz getauften „Schlupfwespen-Ballett“ auf dem Dach oder auch den Stuttgarter Bahnhof, dazu auch einige Aquarelle.

Doch sein Hauptaugenmerk liegt auf den Radierungen. Nach seinem Studium an der Kunstakademie Karlsruhe als Meisterschüler bei Professor Gottfried Meyer baute er sich 1976 seine Radierwerkstatt auf. Ab 1981 befasste er sich zusätzlich mit dem Materialdruck.Die Vernissage am 13. Oktober wird von Helge Bathelt eröffnet, der in Bentz den idealen Künstler für eine Ausstellung in der Kelter sieht: „Alle seine Arbeiten sind von einer hinter- und tiefgründigen Akkuratesse, so dass eine Symbiose aus Kunst und Kellermeisterei zwangsläufig wird.“

 

Termine

Die Vernissage findet am Freitag, 13. Oktober, um 19.30 Uhr im Gewölbekeller der Uhlbacher Kelter, Uhlbacher Straße 221, statt. Die Ausstellung ist dann bis 8. Januar immer Montag bis Freitag von 9 bis 12 und von 13 bis 18 Uhr sowie Samstag, von 9 bis 16 Uhr zu sehen. Weitere Informationen zum Künstler gibt es im Internet unter www.roland-bentz.de.