Programm und Digitales Lernen will die neue stellvertretende Volkshochschul-Direktorin weiterentwickeln.

 

 

Mit neuer Geschäftsbereichsleitung möchte die Volkshochschule Stuttgart in ihrem 100. Jubiläumsjahr neue Akzente setzen. Seit Anfang September verstärkt Barbara Brodt-Geiger die Volkshochschule Stuttgart als Geschäftsbereichsleiterin Programmentwicklung und Digitales Lernen sowie als stellvertretende Direktorin.

Barbara Brodt-Geiger ist 1970 in Kronach/Ober­franken geboren. Bedingt durch die berufliche Tätigkeit ihres Vaters hat sie als Kind vier Jahre in Grenoble und zwei Jahre in Singapur gewohnt, bevor die Familie 1980 nach Deutschland zurückkehrte. Das Abitur legte sie in Königsfeld im Schwarzwald ab.

An der Univer­sität Konstanz studierte sie Verwaltungswissenschaften. Später folgte berufsbegleitend noch ein Masterstudiengang Erwachsenenbildung an der TU Kaiserslautern. Später war sie Referentin beim Landesverband Baden-Württemberg des Arbeiter-Samariter-Bundes, Bildungsreferentin an der Württembergischen Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie, zuletzt war sie Leiterin der Volkshochschule Weingarten.

Barbara Brodt-Geiger ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann in Feuerbach, bereits seit 1996 lebt sie im Großraum Stuttgart. Als Geschäftsbereichsleiterin Programmentwicklung und Digitales Lernen ist Barbara Brodt-Geiger für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung des offenen Programmangebots der Volkshochschule zuständig und somit für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung der beliebten Bildungsinstitution.

Mit viel Erfahrung in der Erwachsenenbildung und einer klaren Vorstellung davon, wo sie zukünftig neue inhaltliche Akzente setzen möchte, tritt sie ihr neues Amt in Stuttgart an. „Gemeinsam mit dem engagierten und motivierten Team der VHS Stuttgart möchte ich Angebote weiterentwickeln, die einerseits bewährten Klassiker fortführen, anderseits neue Entwicklungen aufgreifen“, erklärt Barbara Brodt-Geiger.

Die VHS Stuttgart bietet für Menschen jeden Alters, unabhängig woher sie kommen und welche Ausbildung sie haben, Bildungs-, Beratungs- und Begegnungsangebote. Besonders die Vielfalt an Angeboten und Menschen, die sich in und für die Volkshochschule engagieren, begeistern Barbara Brodt-Geiger. Ihr Ziel ist, das Programm kontinuierlich weiter auszubauen, in allen 23 Stadtbezirken zu verankern und als unverzichtbare Bildungs- und Begegnungseinrichtung weiter zu festigen.

Eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit langjährigen und auch neuen Kooperationspartnern liegt ihr dabei besonders am Herzen. Stuttgart ist eine wachsende Stadt, in der 180 verschiedene Nationen zusammenleben. Daher ist es Barbara Brodt-Geiger wichtig, auch spezielle Lern- und Begegnungsangebote für die Neubürgerinnen und Neubürger der Stadt zu formulieren.

„Ich habe mir vorgenommen, die VHS Stuttgart als Ort der Begegnung, des sozialen Miteinanders und des Austausches zu stärken und gleichzeitig weiter für digitale Vernetzung und digitales Lernen zu öffnen. Die Kombination von traditionellen Präsenzangeboten und digitalen Lernangeboten wie Blended-Learning-Kurse, Online-Formate, Blogs und einer intensiven Kommunikation über Social Media bietet für die VHS Stuttgart gute Chancen, attraktiv für die unterschiedlichen Kundeninteressen und Lernvorlieben zu bleiben.“

Barbara Brodt-Geiger folgt auf Ingrid Münnig-Gaedke, stellvertretende Direktorin und Abteilungsleiterin für das offene Kursangebot, die nach über 32 Jahren bei der VHS Stuttgart Ende August in den Ruhestand gegangen ist.