Wer mit dem Auto  nach Stuttgart fährt, kann sich mit dort vorgesehenen   Maßnahmen zur Luftverbesserung vertraut machen. Der Entwurf des neuen Luftreinhalteplans liegt  aus.

 

 

Enthalten sind im Entwurf zur vierten Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Stuttgart fünf wesentliche Maßnahmen. Sie sollen dazu beitragen, die Luft im Kessel zu verbessern, wo noch immer die europäischen Grenzwerte für  Stickstoffdioxid  nicht eingehalten werden.

Ab 1. Januar soll ein ganzjähriges Verkehrsverbot für alle Pkw mit Dieselmotor unterhalb der Abgasnorm Euro 6 gelten – am Neckartor (B14) von der ADAC-Kreuzung bis zur Kreuzung Heilmannstraße, Hauptstätter Straße vom Österreichischen Platz bis zum Marienplatz, Neue Weinsteige vom Haigst bis zum Charlottenplatz und Heilbronner Straße von der  Kriegsberg-  bis zur  Wolframstraße.

Neben diesem Fahrverbot für Euro-5-Diesel  gehört ab Januar auch ein Tempolimit von 40 Stundenkilometern  überall im Talkessel zu den geplanten Maßnahmen überall dort, wo nicht bereits Tempo 30 gilt.

Noch im Spätherbst sollen 20  Luftfiltersäulen  in der Hohenheimer Straße und zehn in der Pragstraße aufgestellt werden. In  Teilen des Stuttgarter Nordens, von Bad Cannstatt, Untertürkheim und Vaihingen sollen ab Januar Anwohner Parkzonenscheine kaufen, alle anderen Parker an Automaten ein Ticket. Das soll eventuell auch nachts,  an Wochenenden und Feiertagen gelten. Schließlich wird auf der B27 vom Echterdinger Ei bis zum Ortsschild von Degerloch „unverzüglich“ die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt.

 

 

4. Fortschreibung

Die Maßnahmen sollen die Belastung durch Stickstoffdioxid (NO2)  reduzieren.Der Plan liegt  bis 11. September  bei der  Infothek im Stuttgarter Rathaus aus, einsehbar auch unter  www.rp-stuttgart.de. Bis  25. September  kann dazu    Stellung genommen werden. Geschwindigkeitsbegrenzung auch auf der B27:  Ihre Meinung bitte unter wochenblatt@stzw.zgs.de, mit vollständigem Namen und Ort.