35 865 Baden-Württemberger unterstützen mit ihrer Unterschrift den Antrag auf ein Volksbegehren für ein entsprechendes Gesetz. Über die Zulassung entscheidet nun das IM.

 

 

Die Berufsimker  David Gerstmeier und Tobias Miltenberger haben für das in Möhringen ansässige „Freie Institut für ökologische Bienenhaltung – proBiene“ Unterschriften und einen Gesetzentwurf an Innenstaatssekretär Wilfried Klenk überreicht.

Der  beeindruckende Zuspruch aus der Bevölkerung sowie zahlreichen  Bündnispartnern hätten  deutlich gemacht, „wie wichtig  der gesetzliche Schutz der Artenvielfalt ist“, sagte dazu der Mit-Initiator, Imker Tobias Miltenberger.

Damit ist das größte Projekt zur Verbindung von Artenschutz und Agrarwende in der Geschichte Baden-Württembergs formell auf den Weg gebracht.

Nun prüft das Innenministerium, ob ein  Volksbegehren mit dem Namen „Rettet die Bienen“ zugelassen wird. Falls ja, müssen landesweit  in sechs Monaten mindestens 770 000 Stimmen gesammelt werden, damit der Gesetzentwurf zur Beratung in den Landtag geht.

Enthalten  sind darin insbesondere diese Forderungen: 50 Prozent Ökolandbau bis 2035, Halbierung des mit Pestiziden belasteten Flächenanteils bis 2025, Verbot von Artenvielfalt gefährdenden Pestiziden in Naturschutzgebieten sowie der Schutz der Streuobstbestände.

 

 

proBiene

2016  wurde „proBiene –  Freies Institut für ökologische Bienenhaltung“ als gemeinnützige Einrichtung gegründet. Mehr dazu auf https://probiene.de