Eine Reise in die Ferien beginnt schon lange vor der Abfahrt oder dem Abflug. Das gilt auch für das Thema Sicherheit. Diebe und Betrüger lauern schon. Die Polizei gibt aber Tipps.

 

 

Wer seinen Urlaub beispielsweise online bucht, sollte wachsam sein: Im Internet gibt es neben seriösen Angeboten auch gefälschte Verkaufsplattformen. Diese bieten gegen Vorkasse Produkte an, die häufig gar nicht existieren. „Haben die Opfer bezahlt, ist das Geld weg“, warnt Landespolizeipräsident Gerhard Klotter.

Er empfiehlt, den Namen des Online-Shops über Suchmaschinen zu recherchieren. So könnten eventuelle negative Erfahrungen anderer Kunden ausfindig gemacht werden. Oder, Klotters Tipp: „Erkundigen Sie sich bei einer Verbraucherzentrale über den Anbieter.“ Wichtig sei außerdem, nie per Vorkasse zu bezahlen, sondern per Rechnung oder Bankeinzug. So könnten Abbuchungen noch nach einigen Tagen storniert werden.

Deshalb keine Zahlungsdienste nutzen. Der schlimmste Fall: Die Kreditkarte wurde gestohlen! Diese sofort unter Notruf 116 116 sperren, danach Ihre Bank informieren. Richtig gefährlich kann es für Urlauber, vor allem auch für solche der jüngeren Generation, durch Drogen werden. Rauschgifthändler nutzen die Bereitschaft so mancher Flug-, Bahn-, Bus- oder Autoreisender, im Ausland persönliche Kontakte zu knüpfen. Raffiniert gewinnen die Täter immer wieder gutgläubige und oft auch unwissende Helfer für illegale Drogentransporte.

Neben den Infos der Kripo gibt es dazu auch Hinweise des Auswärtigen Amtes auf www.auswaertiges-amt.de oder des Zolls.

 

 

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