Halfpipe, Flip, Bomb Drop: Eine Ausstellung und eine Themenwoche im Stadtpalais für Insider und solche, die es werden wollen.

 

 

„Stuttgart ist international als Skaterstadt bekannt“, betont Christine Eiche, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Stadtpalais. Stuttgart gilt seit Jahrzehnten als Skateboard-Hochburg. Aus diesem Grund wurde der Sport zu einem der Themenschwerpunkte des Sommerfestivals „Stuttgart am Meer“. Die Ausstellung „Skateboarding Stuttgart“ ist bis zum 9. September im Salon Sophie des Stuttgarter Stadtpalais zu sehen. Die Ausstellung zeigt die Skateboard-Geschichte Stuttgarts.

Die Besucher können anhand von elf Skating-Hotspots die Szene kennenlernen. Durch die Kessellage sei Stuttgart die perfekte Skaterstadt. „Nur drei mal pushen, schon ist man am nächsten Spot“, so Eiche. Die Ausstellung will vor allem Nicht-Skatern den „Blick öffnen“. Worin jemand eine gewöhnliche Bank zum hinsetzen sieht, erkennt ein Skater etwas worauf man skaten kann. „Öffentlicher Raum, der uns allen zur Verfügung steht, wird von Skatern anders wahrgenommen“, bekräftigt Eiche.

Die Ausstellung wurde von den Protagonisten der Szene mitgestaltet, unter anderem auch von Matthias Bauer, ehemaliger Skateboard-Europameister. Torsten Frank, einer der angesehensten Skateboard-Filmer, hat einen Film für die Ausstellung gemacht. Öffentliche Führungen jeden Donnerstag, 18 Uhr und Sonntag, 16 Uhr, bis zum 19. August, werden von Skatern begleitet. Auf einer Minirampe, unter der Brücke am Eingang, hat man während des gesamten Sommerfestivals die Möglichkeit zu skaten.

 

Skateboard-Wochen

Die Ausstellung „Skateboarding Stuttgart“ ist während des ganzen Sommerfestivals zu sehen. Eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Skateboarden verboten!“ findet am 15. August, um 19 Uhr statt sowie ein Skatecontest am 18. August, 14 Uhr.