Am Samstag, 28. September, kommen die Zehnkämpfer unter den Kampfsportlern nach Bad Cannstatt. Die Reihe „We love MMA“ präsentiert insgesamt zwölf Kämpfe in der Carl-Benz-Arena.

 

 

Die Wurzeln der Kämpfer sind meist unterschiedlich: Der eine kommt vom klassischen Boxen, der andere vom Ringen, Judo oder Kickboxen. Beim MMA (Mixed Martial Arts) müssen sie dann aber alle verschiedenen Kampfsportarten vereinen. Denn MMA ist ein Vollkontaktkampfsport, der ein breites Spektrum an Kampftechniken erlaubt. Die Regeln erlauben Schlag- und Bodenkampftechniken wie zum Beispiel Boxen, Kickboxen, Muay Thai, Brazilian Jiu-Jitsu, Ringen, Kung Fu, Judo und Grappling. „Deswegen denken viele beim MMA gibt es keine Regeln“, sagt Oliver Franke, Veranstalter der „We love MMA“-Reihe.

Dabei sei das Gegenteil der Fall: „Es gibt viel mehr Regeln, um die verschiedenen Kampfsportarten vereinen zu können.“ Das Ergebnis sind spannende Wettkämpfe, bei denen es selten langweilig wird, da der eine Kämpfer seine stärken vielleicht beim Boxen hat, der andere aber im Bodenkampf. Vorhersagen über das Ergebnis sind oft schwer zu treffen. Entsprechend immer beliebter wird die Sportart auch in Deutschland.

„In den USA hat man vielen anderen Sportarten bereits den Rang abgelaufen“, so Franke. Die Kämpfe vom wohl bekanntesten MMA-Kämpfer Conor McGregor will ein Millionenpublikum sehen – entsprechend Geld fließt auch in die Sportler. „In Deutschland gibt es bislang wenige Sportler, die von MMA als Profi leben können. Mit „We love MMA“ versucht man den Sportlern eine Plattform zu geben, sich bekannter zu machen.

Eine Plattform die immer beliebter wird. Nach Stuttgart kommt die Kampfreihe nun zum fünften Mal – und zum letzten Mal in die Carl-Benz-Arena. „Kommendes Jahr gehen wir in die Hanns-Martin-Schleyer-Halle“, sagt Franke nicht ohne Stolz. Denn bereits dieses Jahr kommt man in der Carl-Benz-Arena an die Kapazitätsgrenze: „Wir gehen von einem ausverkauften Haus aus“, sagt Franke. Derzeit gebe es noch Tickets, allerdings sollte man noch im Vorverkauf zuschlagen, denn einen Abendkasse wird es voraussichtlich nicht mehr geben.

Zu sehen gibt es neben internationalen und nationalen Kämpfern auch Nachwuchstalente aus der Region. „Bei unseren Veranstaltungen sind immer auch Sportler aus den Kampfschulen der Region dabei“, so Franke. Denn nicht nur für Fans wird die Sportart immer beliebter, sondern auch der Sport an und für sich. „In Berlin gibt es bereits 150 Sportschulen, an denen man MMA trainieren kann“, sagt Franke. Tendenz steigend.

 

 

„We Love MMA“

Der Kampfabend in der Carl-Benz-Arena startet am Samstag, 28. September, um 19 Uhr. Tickets gibt es bei allen Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.welovemma.de.