Großbaustelle beim Mineralbad Berg – Vor Inbetriebnahme müssen erst die Quellen saniert werden.

 

 

Ein Kulturbad hat derzeit geschlossen: das Mineralbad Berg, auch Neuner genannt, wird derzeit aufwendig saniert. Mit besonderer Vorsicht ist hierbei vorzugehen, da hier mehrere Quellen das Mineralwasser an die Oberfläche bringen – wodurch das Bad bereits im 19. Jahrhundert zum  Anziehungspunkt wurde.

Über den neuesten Stand, berichtet Jutta Silbereisen, Marketingassistentin bei den Bäderbetrieben Stuttgart: „Die Sanierung im Mineralbad Berg schreitet weiter voran, wir sind auf einem guten Weg. Die Mittelquelle musste nicht saniert werden. Es wurde nur, wie geplant, das Abschlussbauwerk im Becken erneuert.“

Der Eröffnungstermin sei für Mitte 2020 prognostiziert. Der Grund dafür, dass keine genauere Prognose getroffen werden könne, liege in erster Linie daran, dass zwei Quellen, die West- und die Südquelle, saniert werden müssen. „Dies war ursprünglich nicht vorgesehen“, so Jutta Silbereisen.

„Die Südquelle sprudelt im Bereich der Liegewiese, somit müsste deren Sanierung problemlos zu realisieren sein. Die Sanierung der Westquelle dürfte sich etwas aufwendiger gestalten.“ Um dort, am Ende des Westflügels des Bades, in die Tiefe bohren zu können, seien bauliche Eingriffe am Gebäude nötig.

Daher können der Beckenumgang und die Außenanlagen mit den Liegewiesen erst nach Beendigung der Westquellen-Sanierung komplett fertiggestellt werden. Die Sanierung beider Quellfassungen werde nach den augenblicklichen Plänen bis Ende dieses Jahres dauern.