Wer träumt nicht vom eigenen kleinen grünen Idyll mitten in der Stadt? Mit einem gepachteten Kleingarten ist das möglich. Ab Mitte August gibt es wieder die Chance.

 

„Der Pächterwechsel findet immer zum 1. Dezember statt“, erklärt Sabine Metzger, die 1. Vorsitzende des Bezirksverbandes der Gartenfreunde das jährliche Prozedere. Wer sein Grundstück kündigen möchte, muss dies bis zum 1. August machen, entsprechend wissen der Bezirksverband und vor allem die rund 30 Ortsvereine ab Mitte August, wie viele Gärten für das nächste Jahr frei werden.

„Dann können die freien Grundstücke neu verteilt werden“, sagt Metzger. Immerhin 300 bis 500 Pächterwechsel finden in den über 60 Kleingartenanlagen in Stuttgart jährlich statt. Insgesamt gibt es in Stuttgart über 3000 verpachtete Gärten. Ab Mitte August können die frei werdenden Gärten dann besichtigt werden. „Denn die Gärten werden nicht einfach auf dem Papier vergeben“, sagt Metzger. Ein Garten muss schließlich zu seinem Pächter passen. Eine Sache, die nicht immer klappt, denn manchmal gibt es zwar auf der einen Seite noch angehende Pächter, die auf der Suche sind, aber auch Gärten, die noch nicht verpachtet sind.

Der eine freut sich über den bereits perfekt angelegten Garten, der andere möchte möglichst viel selbst gestalten. „Umso wichtiger ist es für uns, dass wir immer einen möglichst großen Interessentenpool haben, damit jeder Garten am Ende versorgt ist“, erklärt Metzger. Damit die Zusammenführung möglichst reibungslos funktioniert, ist es für den Bezirksverband wichtig, dass bei der Bewerbung klar ist, wo in der Stadt, man denn gerne einen Garten hätte. Große Sachkenntnis ist nicht von Nöten: „Das Gärtnern lernt man sehr schnell“, ist Metzger überzeugt. Und bis Dezember hat man dann noch genügend Zeit, um sich zumindest in der Theorie einen grünen Daumen anzueignen.

 

Internet

Mehr Informationen zu den Gartenfreunden, sowie Kontaktdaten für die Gartensuche gibt es auch im Internet unter www.gartenfreunde-stuttgart.de.