Rewe-Group plant im Bereich Metzstraße einen Supermarkt, ein Pflegeheim und Wohnungen. Der Bezirksbeirat ist besorgt, dass die Verkehrsproblematik steigen könnte.

 

 

Bislang galt die Fläche zwischen Neckar- und Cannstatter Straße ein wenig als tote Fläche: Zu abschreckend ist die gewaltige Schneise Cannstatter Straße. So richtig fängt der Stadtteil erst an der Neckarstraße an. Diese Grenze könnte sich verschieben, wenn künftig statt Gewerbe, Wohnungen in das Areal einziehen. „Wenn das Projekt kommen soll, muss es auch ein passendes Verkehrskonzept geben“, sagt Daniel Campolieti von der SPD-Fraktion. Ein Einkaufszentrum ziehe mehr Verkehr in den Stöckach. Campolieti und auch Bernhard Herp von der CDU-Fraktion brachten den schon früher diskutierten Einstich in die Cannstatter Straße ins Gespräch.

Darüber hinaus gab es Kritik daran, dass vor allem Eigentumswohnungen entstehen sollen: „Was wir brauchen sind Mietwohnungen“, so Irene Köberle von der Fraktion SÖS/Linke/Plus. Laut den Plänen der Rewe-Group soll entlang der Reitzensteinstraße im Erdgeschoss ein Rewe-Supermarkt entstehen. Darüber sollen Räumlichkeiten für die Pflege realisiert werden. Geplant sind rund 90 Pflegeplätze. Im Innenhof, der bislang vor allem als Parkfläche genutzt wurde, solle eine Grünanlage entstehen.

Darüber hinaus sollen auch die Dachflächen begrünt werden. Die Parkplätze sollen fast komplett in die Tiefgarage verlegt werden. In einem zweiten Bauabschnitt sind in Richtung Neckartstraße Wohnungen geplant. Diese möchte die Rewe-Group gemeinsam mit einem Partner verwirklichen. Läuft alles nach Plan, möchte der Bauträger bereits im Jahr 2018 mit dem Abriss der bestehenden Gebäude in der Reitzensteinstraße beginnen.

 

Rewe-Group

Die Rewe Group ist ein deutscher Handels- und Touristikkonzern. Das Kürzel steht für „Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften“.