Ariane Motzkus hat für ihr Engagement in der Gablenberger Suppenküche die Ehrenmünze der Stadt Stuttgart erhalten.

 

 

Es ist inzwischen eine langjährige Tradition im Stuttgarter Osten: Die Gablenberger Suppenküche. Vom Buß- und Bettag im November bis Mitte Januar wird jeden Mittwoch im Gemeindesaal der Gablenberger Petrusgemeinde ein warmes Essen ausgegeben. Die Abläufe werden bei dem eingespielten Team von rund 40 Ehrenamtlichen mit viel Routine bewältigt. Das Engagement ist jedoch weit entfernt von Routine, sondern kommt von ganzem Herzen.

„Und diese Herzlichkeit und der starke Zusammenhalt im Team, machen die Gablenberger Suppenküche zu etwas ganz besonderem“, so Tatjana Strohmaier, Bezirksvorsteherin im Stuttgarter Osten. Am liebsten hätte sie allen rund 40 Ehrenamtlichen eine Ehrenmünze der Stadt Stuttgart verliehen. Da das aber leider nicht möglich sei, wurde ganz demokratisch abgestimmt: Und das Ergebnis im Suppenküchen-Team war sehr deutlich.

Arniane Motzkus, seit rund 15 Jahren dabei, soll die Münze erhalten. „Sie ist eine Säule des Projektes“, so Strohmaier, „Und hat ihre Augen und Ohren überall.“ Zudem komme die Fähigkeit immer nachzuhaken, was gerade im Ehrenamtlichen Bereich sehr wichtig sei. Bis zu 100 Gäste kommen im Winter Woche für Woche um ein Essen zu bekommen. Obwohl es so eine große Zahl ist, hat die Suppenküche in Gablenberg nichts mit Massenabfertigung zu tun. Ein Zustand, der auch Motzkus sehr am Herzen liegt. „Die Atmosphäre ist trotz allem sehr persönlich und intim“, sagt Motzkus. „Die Gäste sind zufrieden und kommen gerne wieder.“

 

Ehrenmünze

Stuttgarter, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren, können mit der Ehrenmünze der Landeshauptstadt Stuttgart ausgezeichnet werden. Der Oberbürgermeister, die Bürgermeister und die Bezirksvorsteher können vorschlagen, wer ausgezeichnet werden soll.