Bei der Spielplatzplanung in der Bergstraße werden die Kinder mit eingebunden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

 

 

Einfach nur seine Ideen sagen und wieder verschwinden, funktioniert bei der Kinderbeteiligung für den Spielplatz zwischen Berg und Klingenstraße nicht: Wer seine Idee durchsetzen will, muss schon vollen Einsatz zeigen. „Die Ideen werden zunächst aufgemalt und dann mit Knete gebastelt“, so Ulrike Tamme, beim Jugendamt Stuttgart für die Kinderbeteiligung zuständig. An insgesamt zwei Tage werden die Kinder aus dem Stadtteil befragt, was sie sich für ihren Spielplatz wünschen. „Am ersten Tag, direkt auf dem Spielplatz ging es vor allem darum das Vorhandene zu bewerten“, sagt Tamme. Vielleicht kann ja Bewährtes auf dem Spielplatz stehen bleiben? „Am zweiten Tag standen dann mehr die möglichen neuen Geräte im Vordergrund.“

Im Karamba Basta, unweit vom Spielplatz wurde gezeichnet und gebastelt. Die Interessenlagen sind natürlich unterschiedlich. „Geräte, die älteren Kinder viel Freude bereiten , sind vielleicht nichts für die Jüngeren und umgekehrt“, sagt Tamme. Auch die Eltern äußern natürlich Wünsche, wie Sitzgelegenheiten. All die Ergebnisse werden dann an das zuständige Architekturbüro und das Garten-, Friedhofs- und Forstamt übergeben. „Es wird natürlich versucht möglichst viele Wünsche umzusetzen“, so Ingrid Schuler vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt übergeben. Alle Wünsche umzusetzen ist bei einem Wunschzettel mit Äußerungen wie „Einhornspielplatz“ natürlich schwierig. Aber möglichst viele sollen es werden. In die Finanzierung des Umbaus fließen neben Geldern der Stadt Stuttgart, Fördermittel der Sozialen Stadt Stuttgart, eine Spende des Lions-Club Stuttgart.

 

Internet

Mehr zum Thema Kinderbeteiligung gibt es auch im Internet unter www.kinderbeteiligung-stuttgart.de.