Die ersten Wohnungen im Olga-Areal wurden bezogen.  Die Nachbarschaft  ist voraussichtlich im Oktober komplett.

 

 

„Ich bin einer der glücklichsten Menschen“, sagte Rüdiger Arendt kürzlich bei einer Besichtigung des Olga-Areals. Mit seiner Frau ist er  in  eine der ersten fertigen Wohnungen gezogen.   Seit 2007 hat Arendt sich für die Neubebauung der Fläche, wo einst die Stuttgarter Kinderklinik stand, eingesetzt.

Das neue Quartier gilt als Modellprojekt – mit einer Mischung aus Wohnen und Arbeiten.   Noch in diesem Jahr entstehen hier 224 Wohnungen – 116 davon gefördert.  Neben mehreren Baugemeinschaften bauen dort die SWSG, das Siedlungswerk und Mörk Immobilien – also sowohl private Bauherren und Investoren. 

Man will hier die „Mitte der Gesellschaft  abbilden“, erklärt Arendt. „Bisher sind nur Eigentumswohnungen bezogen worden – spannend wird es, wenn die Bewohner der Mietwohnungen der SWSG einziehen.“ Voraussichtlich Ende Oktober wird die Nachbarschaft komplett sein, glaubt Arendt. Auf dem Areal entstehen außerdem eine Kindertagesstätte, ein Nachbarschaftszentrum, ein Supermarkt, ein Spielplatz und mehrere Grünanlagen.

Als Beitrag zum Klimaschutz werden alle Dächer begrünt, an der Hasenbergstraße entsteht ein Baumhain.  Die Energie-Effizienz aller Gebäude ist hoch: Im Sommer herrscht hier eine gute Wärme-Isolierung, zum Teil werden Fotovoltaik­anlagen angebracht. Und Arendt betont:  „Wir wollen ein Auto-armes Quartier sein – nur Möbelwagen, die Müllabfuhr oder Rettungswägen dürfen hineinfahren.“

 

 

Über das Projekt

Das Olga-Areal gilt als Vorzeigeprojekt – baulich, ökologisch und sozial. Durch die Verlagerung des Olgahospitals 2012 ergab sich die Chance, ein lebendiges Wohn-Quartier der Zukunft zu schaffen. Daran wirkte auch die Projekt­gruppe „Olgäle2012“ mit. Eröffnungsfeier  ist am  21. September 2019.