Der VfB Stuttgart startet am Sonntag, 13. August, beim Regionalligisten Energie Cottbus, in die neue Saison. Mit den Brandenburgern wartet in der ersten DFB-Pokalrunde ein ganz besonder Gegner.

 

 

Insgesamt schaffte es der VfB Stuttgart dreimal, den begehrten DFB-Pokal ins Schwabenland zu holen. Das letzte Mal stemmten die Akteure des Vereins mit dem roten Brustring den Pott vor genau 20 Jahren in den Himmel. Auf der Trainerbank saß damals niemand Geringeres als der heutige Bundestrainer Joachim Löw und die Tore zum 2:0-Sieg erzielte der Edeltechniker aus Brasilien, Giovane Elber.

Der Gegner im Endspiel: FC Energie Cottbus – der Verein, gegen den der VfB, zehn Jahre danach, im eigenen Stadion seine fünfte Meisterschaft klarmachte. Der Konkurrent aus der Niederlausitz ist sozusagen der Gegner für die besonderen Momente des VfB Stuttgart. Nun kommt es am 13. August im Stadion der Freundschaft in der ersten Runde des DFB-Pokals zur Neuauflage des Finals von 1997. In die Partie geht der VfB damals, wie heute, als der Favorit. Doch seit ihrem letzten Aufeinandertreffen am 16. Mai 2009 schrieben die beiden Vereine ihre eigenen Geschichten, die nicht immer positiv verliefen.

FC Energie Cottbus

Die Cottbuser spielten 2008/09 ihre bis dato letzte Bundesliga-Saison. Am Ende der Runde landete die Mannschaft von Trainer Bojan Prasnikar auf dem 16. Tabellenplatz und stand nach der verlorenen Relegation gegen den 1. FC Nürnberg als letzter Absteiger fest. Der slowenische Trainer wich anschließend für Claus-Dieter Wollitz, der das Team vom Sommer 2009 bis zum Winter 2011 betreute und im April 2016 an seine ehemalige Wirkungsstrecke zurückkehrte.

Jedoch schaffte er es nicht, den Abstieg in die Regionalliga Nordost zu verhindern, nachdem die Cottbuser 2014 bereits den Weg in die 3. Liga antraten. Mit dem Spiel gegen den Erstligaaufsteiger VfB Stuttgart am 13. August kehrt nun also wieder etwas Bundesliga-Flair in das Stadion der Freundschaft.

VfB Stuttgart

Auch für den VfB lief es nach dem Abstieg der Cottbuser in die zweite Liga nicht mehr allzu gut. Sicherte man sich in der Saison 2008/09 noch den dritten Platz und die Champions-League-Qualifikation, folgte ein Jahr später lediglich der sechste Rang und am 14. Mai 2016 sogar der zweite Abstieg der Vereinsgeschichte in die 2. Liga. Jedoch schafften es die „Cannstatter Jungs“, auch im Unterhaus die Menschen für ihren Fußball zu begeistern und so bejubelten rund 100 000 Fans, verteilt auf das Stadion und das Wasengelände, den direkten Wiederaufstieg ihrer Mannschaft.

Diesen Schwung möchte das Team von Trainer Hannes Wolf nun selbstverständlich auch in die bevorstehende Saison mitnehmen. Einen gelungenen Start können sie in ihrem ersten Pflichtspiel gegen den FC Energie Cottbus hinlegen – der Gegner für die besonderen Momente.