Die Jungen sind beim VfB Stuttgart wieder voll im Trend. Der Bundesligist setzt bekanntlich gerne auf junge Spieler – das zahlt sich langsam aus.Wir stellen die jungen VfB-Talente vor.

 

 

Der VfB Stuttgart ist bekannt dafür, dass er junge Spieler zu gestandenen Profis ausbildet. Prominente Beispiele sind Sami Khedira, Mario Gomez oder Timo Werner. Auch Benjamin Pavard wurde am Neckar zu einem der begehrtesten Innenverteidiger der Liga und hat den Sprung in die französische Nationalmannschaft geschafft, mit der er im vergangenen Jahr prompt die Weltmeisterschaft gewann.

Sein Wechsel zum Rekordmeister FC Bayern München im kommenden Sommer ist jedoch bereits in trockenen Tüchern. Doch der VfB hat noch immer einige junge Spieler, die Ihnen in Zukunft große Freude machen könnten.

Timo Baumgartl

Allen voran das Eigengewächs Timo Baumgartl. Der 23-Jährige spielt bereits seit knapp acht Jahren für verschiedene Mannschaften der Schwaben und hat 2015 den Sprung in den Profikader geschafft. Seitdem entwickelt sich der Innenverteidiger stets weiter und gehört inzwischen zu den Stammspielern der Mannschaft. Das soll auch in Zukunft so bleiben, denn weitere Entwicklungsschübe sind bei Baumgartl gut möglich. Sein derzeitiger Arbeitsvertrag beim VfB Stuttgart läuft noch bis zum Sommer 2022. Es ist also denkbar, dass der Verein auch bald mit dem 23-Jährigen wieder in Vertragsverhandlungen gehen wird

Marc-Oliver Kempf

Vor der Saison kam Marc-Oliver Kempf ablösefrei vom SC Freiburg an den Cannstatter Wasen – ein wahrer Coup, wie sich inzwischen herausstellte. Nach kleineren Anlaufschwierigkeiten hat der 24-Jährige seinen Platz im Stuttgarter Team gefunden. Markus Weinzierl setzt auf den Innenverteidiger, der inzwischen bereits 16 Saisonspiele im Trikot mit dem Brustring absolvierte und dabei sogar zweimal als Torschütze erfolgreich war. Der Vertrag von Kempf läuft in der Landeshauptstadt noch bis 2022. Die Schwaben werden mit Sicherheit versuchen, ihn auch darüber hinaus noch weiter halten zu können.

Ozan Kabak

Gegen Hannover 96 wurde Ozan Kabak von den Stuttgarter Fans frenetisch gefeiert. Gleich zweimal netzte der Verteidiger gegen den Abstiegskonkurrenten ein. Im Winter kam der inzwischen 19-jährige Türke von Galatasaray Istanbul zum VfB und wurde zum neuen Rekordtransfer der Schwaben. Elf Millionen Euro legten die für das Talent auf den Tisch.

Dieses Geld zahlt sich jedoch schon jetzt aus. Seinen robusten Körper wirft Kabak in jeden Zweikampf und macht es damit seinen Gegenspielern ungemein schwer. Auch in Sachen Stellungsspiel macht der junge Türke einen sehr guten Job. Kein Wunder, dass auch große Clubs wie der FC Bayern oder auch Borussia Dortmund an Kabak interessiert waren. Sein Kontrakt am Neckar läuft bis 2024. Die Stuttgarter Fans können sich also noch eine Zeit lang am Spiel des 19-Jährigen erfreuen.

Santiago Ascacibar

Am kommenden Spieltag wird Santiago Ascacibar aufgrund einer Gelbsperre nicht auflaufen. Ansonsten gehört der defensive Mittelfeldspieler aber zur Stammelf des VfB. Der 22-Jährige hat sich in der Bundesliga inzwischen einen Namen als Wadenbeißer gemacht. Zwar weist er nur eine Körpergröße von 1,68 Meter auf, die weiß er jedoch einzusetzen.

Seit zwei Jahren entwickelt sich der Argentinier stets weiter. Zwar hatte er in der aktuellen Spielzeit auch eine Schwächephase, dennoch weiß Weinzierl, was er an Ascacibar hat. An die Schwaben ist er vertraglich bis 2023 gebunden. Der Bundesligist hat bei seinem Kampfzwerg also vorgesorgt.

 

 

VfB-Talente

Ein weiteres Talent kommt im Sommer zum VfB Stuttgart zurück. Orel Mangala hat sich in der zweiten Liga als Leihgabe beim Hamburger SV zu einem gestandenen Spieler entwickelt. Grund genug für den VfB, den Vertrag des 20-jährigen Mittelfeldspielers bis 2023 aufzustocken.