Die Pläne für das Post-Areal machen sich schön auf den Präsentationen. Die Frage, die bleibt: wann und was genau tatsächlich gebaut wird.

 

 

Der Aufstellungsbeschluss für einen neuen Bebauungsplan, also der erste Schritt für das Bauvorhaben, ist einstimmig durch den Bezirksbeirat gewunken worden. Die Pläne überzeugten das Gremium bereits bei der ersten Vorstellung zu Jahresbeginn. Ob die Pläne tatsächlich umgesetzt werden können, hängt allerdings noch von vielen Faktoren ab.

Ein essenzieller sind die Besitzverhältnisse. Die Stadt Stuttgart versucht derzeit die Immobilien, die sich im privaten Besitz befinden, zu erwerben. Laut dem Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung wäre es die Idealvorstellung, wenn sich das gesamte Areal in städtischer Hand befindet und dann an die jeweiligen Nutzer vermietet wird. Allerdings ist man da natürlich von den Immobilien­besitzern abhängig – und im Endeffekt vom Preis, der für die Flächen gefordert wird.

Von daher lässt sich derzeit auch nur schwer sagen, wann denn tatsächlich gestartet wird mit den Bauvorhaben und welche Bestandteile genau umgesetzt werden können. Denn die Pläne sind durchaus ambitioniert. Auf der Fläche seitlich des Untertürkheimer Bahnhofs in Richtung Obertürkheim sollen unter anderem eine Markthalle, ein Drogeriemarkt, ein Bürgerzentrum, ein Pflegeheim und ein Lebensmittel-Discounter, der einen Teil des Geländes bereits erworben hat, entstehen.

Dazu kommt ein Platz, der sich zur Stadtkirche hin öffnet und von einem Café, einer Kita und normalen Wohnungen belebt werden soll. Das gesamte Areal soll unter dem Oberbegriff inklusives Quartier stehen. Das bedeutet, dass man sowohl in der Kita als auch in dem Café Menschen mit Behinderung integrieren möchte.

Neben den Gesprächen mit den Eigentümern laufen derzeit auch Gespräche mit den Architekten, die den Wettbewerb für das Areal gewonnen haben, um kleinere Änderungen erzielen zu können.

 

 

Internet

Das Vorhaben rund um das Post-Areal ist Teil des Masterplans Untertürkheim. Mehr dazu gibt es auch im Internet unter www.stuttgart-meine-stadt.de.