Männer ond Frau tickat oifach komplett andersch. Dia meischte Fraua nemmat sich vor, ihre Männer zom ändra. Ond wenn sen g’ändret hend, no gfällt er ihne nemme. Dann hend se bloß no oi Gemeinsamkeit: da gleiche Hochzeitstag! Mir Männer send jo übrhaupt net berechnend, was mr von Fraua net grad behaupta kann. Han i doch neulich ma Gespräch von meiner Nochbre ond ihrer Freindin auf dera ihr’m Balko’ von meira Terrass’ aus verfolga kenna.

Sait dui doch, dass die beschte Art ihren Ma drzua zom brenga, dass ’r ebbes duat, was ’r net gern macht, sei, durchblicka zu lassa, dass er z’ alt drfier wär! No hend se weiter g’läschtrat: „Männer hend jo bloß deshalb koin Busa, weil se dera Doppelbelaschtung net gwachsa wärat.“ Drbei fend i, dass die Kurve die lieblichschte Entfernung zwischa zwoi Punkt isch!

No hot dui Freindin gsait, sie sei a wunderbare Haushälterin. Emmer wenn Sie en Ma verlässt, behält sie ’s Haus. I glaub net wirklich, dass Männer ond Fraua natürliche Feind send – höggschdens ihre Rechtsawält. Frau ondranander send viel diffizieler. Wenn Fraua sich umarmat, no isch des o’gfähr so ehrlich gmoint, wie die Begrüßung von zwoi Boxer em Ring.

 

Bis näggschd Woch’

 

 

Ihr

Wulf Wager


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