Letscht Woch’ hane jo vom Dialekt gschrieba, ond dass i scho manche Sprüch von de Alde nemme kenn. Aber dia Jonge – also de ganz Jonge – die hend jo a komplett oigena Sproch, des so genannte „Kanakisch“. Neilich han i meine Nochbrsmädla a bissle belauscha kenna: „Am Wochaende bitcht sich des Hasahirn von Ackerdesginer mit seiner Vokuhilafrisur auf, zom em Fummelbunker die Gazellafraktiona zom checka.

Aber der Typ isch dr volle Touchdown. Der zieht sich oi Hülsafrucht noch dr andera nei, dass ’r sich extrem wegbeamt ond mit Analhuschta seine Eierkneifer versaut. Des isch dem Intelligenzallergiker aber völlig Latte, denn sei Laufwerk, des hendr seim Clearasil-Teschtgelände verborga isch, wird von seim Nahkampfstachel a’trieba. Der Nullchecker mit seira Zeckamatte ond seim Weizaspoiler suacht em Zappelbunker an Doppel-Whopper, weil er juckig isch ond sein Alimentahobel entsafta will.“

I han lang dra gschafft, aber letschtendlich han i die schriftdeutsche Übersetzung doch no nakriagt: Am Wochenende macht sich der Dummkopf von Landwirt mit seiner Frisur aus den frühen Achtzigern auf, um in der Diskothek nach Mädchengruppen Ausschau zu halten. Der Kerl ist aber der volle Griff ins Klo. Er trinkt eine Bierbüchse nach der anderen leer und ist dann so betrunken, dass er Blähungen bekommt und seine extrem engen Unterhosen besudelt.

Das ist diesem Simpel aber völlig egal, denn sein Gehirn, das von seinem Pickelgesicht verdeckt wird, ist testosterongesteuert. Der Hohlkopf mit seinen verfilzten Haaren und seinem Bierbauch sucht in der Disco nach einer extrem fülligen Frau, um voreheliches Liebesspiel zu betreiben. Ha, do brauchsch obedengt an Simultanübersetzer, sonscht vrschdosch de Jonge nemme.

 

 

Ihr

Wulf Wager
kolumne@wulf-wager.de