Mai Schatz hot zu ihrem Geburdsdag an Zemmerbronna gschenkt kriagt. Der soll, so stoht’s uf derra Packong, für a xonds Raumklima ond für Entspannong rondrom sorga. Also han i mi frisch an ’s Werk gmacht ond den Bronna uffbaut, denn der isch en Oinzedoil gliefert worda. Dass des koi schwäbische Wertarbeit sondern so a chinesischer Kruscht war, han i scho beim Aufbaua gmerkt. Wenn i amol a Aufbaua’leitong vor mir han, no isch des, wia wenn a Ochs en a Apothek nei guckt. I han net bloß zwoi linke Hend, sondrn au zwoi linke Fiaß. Mei Werklehrer hot emmer gsait: „’s geit Domme ond Saudomme. Ond von de Domme bisch Du koiner!“ Mit bluatige Fenger ond noch zwoi Dutzend o’chinesische Fliach, han i des Brünnale trotzdem uffbaut brocht kriagt ond mit Wasser gfillt.

Mo i den Steckr von derra Pomp en Steckdos gsteckt han, hot’s plötzlich gurgelt ond brommt. ’s Bromma isch von derra chinesischa Pomp komma ond ’s Gurgla vom schwäbischa Wasser, des dia Pomp wia a verdurschtendes Kamel en sich nei gschlürft hot, om ’s a’schließend en hohem Boga (franz. Lafontaine) aus derra chinesischa Entspannungs-Stoikugel zom spritza ond gleichmäßig en meim Wohnzemmer zom vrdoila. Wo i älles aufputzt ond die Pomp a bissle schwächer ei’gstellt han, han i’s nomol probiert. Diesmol hot’s funktioniert ond des Brünnale hot net bloß brommt wia a ganzer Hummelschwarm. Noi, es hot au plätschrät wie dr Uracher Wasserfall. So weit, so entspannend. Net bloß, dass mr dr Fernsäh nemme richtig vrstanda hot. Noi. I han miassa äll Viertelstond zom bronza! Also an dem Bronna han i a Freid, wia a Hond ama Wefzganescht.

Bis näggschd Woch’

 

 

Ihr

Wulf Wager
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