Die Badener hend an neue superdünna Draht erfonda. Ma sott’s kaum glauba, aber a blends Huhn fendet scheinbar au amol a Korn. Jetzt send se aber nadierlich net in dr Lage gwäa, den zom messa. Also hend se den Draht ema Päckle nach China gschickt. Dia Chinesa send jo schließlich Schbezialischda für bsonders kloine Sacha.

Noch drei Wocha langem Warta isch ’s Paket mitsamt em Draht zrück komma. Im beiliegenda Brief isch gstanda, dass dia Chinesa den Draht leider net vermessa kennat, weil er oifach z’ dünn sei ond sie net die Fähigkeita ond ’s Werkzeug drzua hättat. No hend sich die Badener überlegt, dass se den Draht über da große Teich, ens gelobte Land, noch Amerika schickat, weil dia jo technologisch emmr ganz vorna en dr Welt send, oder sei wellat. Aber au dia Amis hend noch drei Wocha den superdünna Draht wieder zrück gschickt ond mit Bedaura ihr Scheitra mitgeteilt.

No hend sich dia Badener ihrer Nochbra bsonna, ond dem Volk den Draht zom Vermessa gschickt, des jo bekannt isch für sein Erfindergeischt. Außerdem isch des Volk oifach Meischter im Lösa von de große Probleme von dera Welt: De Schwoba. Also schickat se den Draht ens Schwobaländle. Am Dag, nochdem des Päckle em Schwobaländle a’komma isch, ruft dr den Fall bearbeitende Inscheniör a, ond frogt bei de auftraggebende Badener noch: „Also, v’rmessa hen mr ’n. Was solla mr jetzt no macha? A Loch durchbohra oder a Gwend druf schneida?“

 

Bis näggschd Woch’,

 

Ihr

Wulf Wager

 

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