Eigentlich sott jo dr Advent dia „stillste Zeit im Jahr“ sei. Ma sott sich vorbereita auf die Ankunft, also die Geburt vom Jesuskendle. Schlemm isch, dass es Leit geit, dia garnet wissat, was mr an Weihnachta iibrhaupt feiret! Dia genießat halt des warme Gfühl, wenn beim Weihnachtsmarktbsuach dr vierte Glühwei dia brannte Mandla ond dia Thüringer Roschtbrotwurscht em Maga ersäufat ond drzua „White Chrismas“ aus ma g’schmacklosa Blaschdiggrentier dudlet. Aber es goht au anderscht. Ma ka dia Adventszeit au inwendig a Stickle weiter doba, em Herza erleba.

Dodrzua lad i Sia härrdslich ei. I lad Sia ei zoma wirklich schöna Adventskonzert mit alte traditionelle Weisa aus onserm Ländle, dia ’s schonscht nirgends mai zom höra geit. Des fendet am Sonndich, 17.12., also am dritta Advent om Viere am Middag en dr wundrschöna Musikhalle en Ludwigsburg statt. I derf des moderiera: „Volksmusik zum Advent“. Mit drbei send meine Stäffelesgeiger, mei Spundlochmusig, dui Ostelsheimer Stubenmusik ond dr DreiXang, drei jonge Fraua, die mit ihre Engelsstemmla wonderschö sengat, dia Klarinettenfreunde und no die schwäbische Theatergruppe „D’ Scheuraburzler“ aus Cannstatt.

I dät mi jessasmäßig freia, wenn i Sie dort begrüßa dirft. I han extra a paar nette Gschichtla ond a Weihnachtsspiel „Dr Josef muaß dra glauba“ für Sie gschrieba. (Volksmusik zum Advent, Musikhalle Ludwigsburg, Festsaal, 17.12.2017, Beginn: 16 Uhr, Eintritt: 17 Euro, Kartenbestellungen und Vorverkauf: Easy Ticket, www.easyticket.de, Tel. 0711-25 55-401).

Bei dem Konzert brennat au bloß richtige Kerza, koine Volksfeschtfahrgeschäftbeleuchtungsilluminationa, wie bei meiner Nochbere – Sia wissat jo, des propere 150-Kilo-Prachtsweib. Do isch scho zwoimol dia Woch d EnBW gwäa, weil’s d’ Hauptsicherong vom ganza Flecka nausg’haua hot. Dui hot ihr Haus so dermaßa mit blinkende Lichterketta verunstaltet, dass mir älle Rolläda zumacha missat, damit’s bei ons en de Zemmer net taghell isch. So hell war’s domols net amol, wo dr Engel denen Hirta en Betlehem erschiena isch...

Übrigens: Wenn’r no a nett’s Gschenkle für eure Liebe suacha: Ta ta! Do isch’s: „Wulf Wagers Weihnachtsbüchle“. Do drenna send nette, luschtige, heiter-besinnliche Gschichtla, schwäbische Weihnachtslieder, alte Bräuch’, Bauraregla ond drei kurze Weihnachtsspiel’. Kurzom, a kurzweiligs Biachle. Erschiena isch des em Belser-Verlag, koschte lächerliche 12,99 Eurona ond isch en jeder guata Buchhandlung en Stuegert ond Omgebong erhältlich. Ond wenn se’s net do hend, no kennat se’s ennrhalb von 24 Stond bsorga.

 

 

Bis näggschd Woch’

 

Ihr

Wulf Wager

kolumne@wulf-wager.de