Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert die Geschäftsstelle des Windenergie Forschungscluster Süd (WindForS) an der Universität Stuttgart mit 200 000 Euro.

 

 

Ziel bis zum Jahr 2020: Die baden-württembergische Landesregierung will mindestens zehn Prozent des Stroms im Land aus heimischer Windenergie bereitstellen. Hierfür sei aber noch einiges an Forschungsarbeit notwendig aufgrund der hügeligen Lagen im „Ländle“.Daher fördert das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst die Geschäftsstelle des Windenergie Forschungsclusters Süd (WindForS) an der Universität Stuttgart in den kommenden zweieinhalb Jahren mit 200 000 Euro.

„Mit diesem Forschungscluster erzielen wir eine große Hebelwirkung, um die Energiewende nicht nur im Land, sondern auch international voranzutreiben“, erklärt Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Ein Testfeld am Stöttener Berg bei Geislingen ist bereits im Aufbau. Auf der Gemarkung Stuttgart wird der Bau von Windparks vorerst nicht weiter verfolgt. In den Wind geschlagen wurde im Herbst 2015 die Errichtung einer umstrittenen Windkraftanlage im Tauschwald – im Waldgebiet zwischen den Stadtbezirken Feuerbach, Weilimdorf und Botnang. Die Regionalversammlung des Verbandes Region Stuttgart hatte den Standort als Windvorrangsgebiet gestrichen.

 

Förderung

Das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert seit 2013 das Windenergie Forschungscluster „WindForS“ durch die Einrichtung einer Geschäftsstelle mit Sitz an der Universität Stuttgart mit bislang 450 000 Euro. Es vereinigt 23 Institute aus Baden-Württemberg und Bayern.