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Bürgerinitiative gegen den Mobilfunkmasten O2 lädt ein
 

PLIENINGEN

"Kein O2- Mast in den Schießhausäckern in Plieningen" - so lautet das Motto der Bürgerinitiative in Plieningen. Um dem Anliegen noch mehr Nachdruck zu verleihen und die Leute vor Ort zu informieren, lädt die Initiative am Donnerstag, 21. Mai, 14.30 Uhr zu einer Info-Veranatsltung im Gartengrundstück der Familie Brabandt, Schießhausstraße 12, ein.

Vor Ort will man über den aktuellen Sachstand des Gerichtsverfahrens, den Standort des Mastes und die Bedenken gegen diesen Standort am Wohngebiet informieren. Die Initiative hat in den letzten Wochen viel Zustimmung und Unterstützung von der Bevölkerung im Gespräch an den Informationsständen erfahren. In Plieninger Geschäften wurden Protestplakate aufgehängt und Unterschriftenlisten ausgelegt.

Auch die Bezirksbeiräte Plieningen und Birkach, sowie der Stuttgarter Gemeinderat habe, so die Initiative, das Anliegen unterstützt. Die Stadt Stuttgart wird einen Antrag auf Zulassung der Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart stellen.

Dieses hatte am 3. März 2009 dem Betreiber O2 das Recht zugestanden, einen 20 Meter hohen Mobilfunkmast zu errichten.

Die Argumente der Stadt zum Schutz der Landschaft und des Landschaftsbildes ließ das Gericht nicht gelten. "Wir sind empört, dass O2 die Selbstverpflichtung der Mobilfunkbetreiber - keine Mobilfunkmasten in der Nähe von Kindertagesstätten zu errichten - in Plieningen außer Kraft setzt", so ein Sprecher der Initiative. Der Kindergarten Im Köpfert, die Einrichtungen der Wilhelmspflege, sowie eine geplante Kindertagesstätte befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Vor Ort gibt es Infos und Stellungnahmen zum Mobilfunkmast. Die Betroffenheit der Anwohner (Lennart Carstensen, Bürgerinitiative Mobilfunkmast O2) kommt dabei zur Sprache. Desweiteren wird die Haltung der Stadt Stuttgart und der Bezirksbeiräte Plieningen und Birkach (Bezirksvorsteher Edgar Hemmerich) vorgestellt. Und es wird aufgeklärt, welche Gesundheitsschäden durch Mobilfunk (Dipl. Ing. Jörn Gutbier, Verein zum Schutz der Bevölkerung vor Elektrosmog) entstehen können.

Nach den Informationsvorträgen besteht die Möglichkeit, sich über die Lage des geplanten Mastes zu informieren und miteinander zu reden.


14.05.2009 - aktualisiert: 14.05.2009 07:01 Uhr

 






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