Der Citroën C3 mit Panoramadach macht eine gute Figur und hat kaum nennenswerte Schwächen
Die zweite Generation des C3 macht da weiter, wo der Vorgänger aufgehört hat: Die rundlichen Formen wurden beibehalten, aber er ist gewachsen, und das kommt den Insassen vorn und im Fond zugute. Außerdem besticht er durch sein temperamentvolles Fahrverhalten und die außergewöhnliche Rundumsicht.
Für Romantiker, die der Freundin nachts schon immer mal den Sternenhimmel zeigen wollten, ist der C3 genau das richtige Auto. Mit dem riesigen Panoramadach kann der Fahrer der Liebsten fast die sprichwörtlichen Sterne vom Himmel holen. Im Sommer ist der verschiebbare Dachhimmel eher von Nachteil, denn wer vergisst, ihn zuzuschieben, wird erfahren, wie gnadenlos sich das Innere aufheizt.
Das Runde der Außenform mit zugleich straffer Linienführung setzt sich im Inneren fort: Der neue C3 ist erwachsen geworden.
Beim völlig neu gestalteten Innenraum fallen die hochwertigen Materialien auf. Die guten Sitze mit ausreichend Seitenhalt lassen sofort Wohlfühlambiente aufkommen. Die Bedienungseinrichtungen im Cockpit sind übersichtlich angeordnet und erfordern keinen Extralehrgang, bevor der C3 das erste Mal bewegt werden kann. Ausreichend Platz ist sicher das größte Plus, denn dies sagt etwas über den Komfort für die Passagiere aus. So ist auf der Beifahrerseite das Armaturenbrett verschlankt worden, so dass Platz im Fond entsteht, und dank eines Kofferraums von 300 Litern, dies bei einer Länge von unter vier Metern, sind längere Reisen mit mehr Gepäck problemlos möglich.
Der 1,4-l-Motor mit vier Zylindern und 95 Pferdestärken verschafft dem C3 genügend Power, um unter zwölf Sekunden auf Tempo 100 zu sprinten, und mit einer Spitzengeschwindigkeit von über 180 Kilometer je Stunde ist zügiges Fortkommen auch auf der Autobahn gewährleistet.
Das Fahrwerk des C3 liegt eher auf der komfortablen Seite: Seine Stärke ist das Wegbügeln von Unebenheiten im Straßenbelag, scharfe Kurven und schnelle Ausweichbewegungen liegen ihm weniger. Wenn es kritisch wird, hilft serienmäßig ein ESP.
Dass bei höherer Drehzahl der Motor etwas laut wird, ist weniger schlimm, als dass der Verbrauch dann deutlich ansteigt - bis über die 9,0-Liter-Marke im Durchschnitt.
Fazit: Der C3 ist ein Auto mit kleinen Schwächen und vielen Stärken: Das Cabrio-Feeling gibt es gratis.