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Jahrelanges Warten hat sich hoffentlich gelohnt


Wilhelms-Gymnasium setzt auf den Erweiterungsbau
 

Die Stadt will das Wilhelms-Gymnasium schon seit Jahren erweitern. Schulleitung, Lehrer, Schüler, sowie Eltern hoffen auf einen Erweiterungsbau - dieser soll nun endlich realisiert werden.

DEGERLOCH

Das Wilhelms-Gymnasium muss dringend erweitert werden.

Eine neue Cafeteria, sowie zusätzliche Lehrräume sollen hier in den nächsten Jahren entstehen. Letzte Woche tagte auch Degerlochs Bezirksbeirat über das Vorhaben.

Am Anfang war nur der Ausbau der kleinen Teeküche, die für die Essensausgabe zuständig ist, im Gespräch. Mittlerweile benötigt das Wilhelms- Gymnasium aber auch einen größeren Speisesaal, sowie zusätzliche Lehrräume. Die Notwendigkeit, die hinter diesem Projekt steht, wird schnell klar, wenn man das Wilhelms-Gymnasium betritt. Schüler müssen ihr Mittagessen in einem Vorraum einnehmen, das eher einem Foyer gleicht, als einem gerechten Speisesaal. Der Platz reicht für knapp 40 Schüler - das heißt nicht einmal für die Hälfte der Schüler, die hier ihren Mittag verbringen wollen.

Aber nicht nur für das Essen gibt es zu wenig Platz, auch für das Unterrichtsfach NWT - Naturwissenschaft und Technik - gibt es keine entsprechenden Räumlichkeiten. "Das Fach NWT ist vor ein paar Jahren neu eingeführt worden. Es handelt sich hierbei um ein Fach, bei dem die Schüler richtig aktiv werden sollen", sagt Schulleiter Wolfgang Funk. Doch in den Stufensälen aus den 60er Jahren ist ein aktiver Unterricht kaum möglich.

Folglich soll der Erweiterungsbau aus drei Stockwerken bestehen und einen kleinen Pavillon ersetzten, in dem derzeit drei Klassenzimmer untergebracht sind. Denn auch mit dem Pavillon hat das Wilhelms-Gymnasium damals keine optimale Lernumgebung hinzugewonnen. Das ursprüngliche Provisorium ist schlecht isoliert und somit eine Energieschleuder, die es zu reduzieren gilt.

Am Dienstag vergangene Woche tagte schließlich Degerlochs Bezirksbeirat über die Realisierung des Projekts. "Wir haben einstimmig darüber abgestimmt. Der Gemeinderat erkennt die dringende Notwendigkeit des Baus an und befürwortet diesen mit Nachdruck", sagt Bezirksvorsteherin Brigitte Kunath-Scheffold. Das soll heißen, dass nun Planungsmittel in Höhe von 200 000 Euro aus dem bereitgestellten Doppelhaushalt 2010/2011 beantragt werden. Letztendlich entscheidet ein Unterausschuss über die Verteilung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel.

Nichtsdestotrotz müsste das Wilhelms-Gymnasium gute Chancen haben, denn immerhin steht das Vorhaben einer neuen Cafeteria schon seit 2004 im Raum.


Von Helin Haug

04.02.2010 - aktualisiert: 04.02.2010 12:28 Uhr

 






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