Vorerst wird nur geflickt
Die Straßenschäden im Bezirk werden das Tiefbauamt ganzjährig beschäftigen
SILLENBUCH
Insgesamt haben die Sillenbucher Straßen unter dem Frost und den dazwischen liegenden wärmeren Perioden gelitten. "Deshalb haben wir zur Zeit vermehrt aufgehende Mittelnähten, in die das Wasser eindringen kann", erklärt der Bezirksleiter für die Fildern vom Tiefbauamt.
Besonders betroffen seien in Sillenbuch die Tuttlingerstraße. Hier soll noch in diesem Jahr im Bushaltestellenbereich zwischen Maden- und Bußbachstraße saniert werden.
In Riedenberg wisse man schon länger von dem schlechten Zustand der Birkacher Straße, die demnächst geflickt werden soll. Die Florentiner Straße dagegen wurde vor allem durch den jetzigen Winter stark beschädigt.
Genau so wie Straßenabschnitte im Gebiet Heumaden über der Straße. Hier wird die Zerbröselung des Asphalts behoben, indem ein neuer Schwarzbelag eingesetzt werden soll.
Am Lederberg wird die Straßenarbeiter die Hedelfinger Filderauffahrt beschäftigen, aber erst nach den dortigen Kanalarbeiten. Das gleiche gilt für die Äckerwaldstraße, an der momentan eine Baustelle den direkten Durchgang zum Sportverein blockiert. Dafür wird am Ende eine völlig neu sanierte Straße den Weg erleichtern.
Auf Komplettsanierungen von Straßen könne man aber nicht hoffen. "Als Sofortmaßnahme flicken wir Löcher und Risse mit einem Kaltmischgut. Im Frühjahr werden diese Stellen dann mit einem Heißmischgut erneut bearbeitet."
Mehr sei finanziell in diesem Jahr wohl nicht drin. Darüber hinaus wisse man noch nicht, wieviel Budget überhaupt für die Fildern zur Verfügung stehen wird.
Doch das, was die Straßenarbeiter auf ihren regelmäßigen Kontrollfahrten beheben können, das erledigen sie häufig sofort. Material für kleinere Reparaturen haben sie immer im Wagen. Bürokatisch weite Wege gäbe es nicht.
"Sobald uns Bürger Schäden melden, versuchen wir diese innerhalb von ein paar Tagen zu beheben", sagt der Bezirksleiter. Manchmal müssen auch Warnschilder aufgestellt werden, wenn die Schäden verkehrsgefährdend sind. Wenn dann ein Radfahrer stürzt oder sich ein Autofahrer den Wagen beschädigt, könne er kein Schadenersatz von der Stadt fordern. Bei Gehwegen gilt der gleiche Ablauf, mit Kontrollfahrten, Flicken, Nachbearbeiten. "Wenn der Gehweg allerdings auf Privatgrund ist, muss der Grundstückeigentümer selbst eine Straßenbaufirma beauftragen."
Ein Novum wird jedoch in Heumaden kommen: Die Mannspergerstraße zwischen Lauxweg und Hölzleswiesen bekommt einen neuen Gehweg.
04.03.2010 - aktualisiert: 04.03.2010 15:30 Uhr
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