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Auf Schlagloch-Suche

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Tiefbauamt auf Mithilfe der Bürger angewiesen
 

Jeden Winter das Gleiche. Nach der Schneeschmelze tun sich Schäden an Straßen und Gehwegen auf. Das ist zumindest die Vermutung. Warum gerade nach dem Winter die Schäden am Größten sind und wo man in Vaihingen und Möhringen langsam fahren sollten, verrät der folgende Artikel.

VAIHINGEN / MÖHRINGEN Der Schnee ist weg und schon kommt für die Autofahrer die nächste Hürde. Nach dem Winter sind die Straßen meist in einem schlechten Zustand. Dann gilt es langsam zu fahren, denn der Frost hat große Löcher hinterlassen und die Straßenmeistereien kommen mit dem Flicken kaum noch hinterher. In Möhringen und Vaihingen ist man allerdings in diesem Jahr glimpflich weggekommen. "Wir haben wenige besonderen Schlagloch-Schwerpunkte", sagt Frank Hüttner vom Tiefbauamt Bezirk Möhringen. Er nennt die Trochtelfinger Straße, dort allerdings seien die Schäden vor allem im Feldwegbereich mit fast keinem Durchgangsverkehr. Ein kleiner Schwerpunkt ist im Fasanenhof auszumachen. "An der Fasanenhof-Ringstraße gibt es tatsächlich Schäden", sagt Frank Hüttner. Hier werde allerdings nur das Gröbste geflickt und hier sollten sich die Autofahrer auch noch ein wenig gedulden. Im Zuge des Stadtbahnbaus mit entsprechend viel Bausstellenverkehr lohne es sich zur Zeit nicht, mit dem Reparieren anzufangen. "Wenn die Stadtbahnbaustelle im Spätherbst abgeschlossen ist, fangen wir an", sagt der Bezirksleiter für Möhringen.

Der Winter setzt den Straßen generell hart zu. Durch Niederschläge in Form von Schnee und Regen, dringt Wasser in Ritzen und Spalten ein. Bei Temperaturen unter null Grad Celsius gefriert das Wasser und dehnt sich aus. Was dann passiert, ist die so genannte Frostsprengung. Was man früher absichtlich in Steinbrüchen gemacht hat, um Dynamit zu ersetzen, geschieht hier ganz natürlich: Der Teer bricht auf und ein Loch entsteht.

In Vaihingen gibt es nach Aussage des zuständigen Bezirkstechnikers ebenfalls keine besonderen Schlagloch Häufungen. Die Hauptstraße im oberen Bereich an der Patch Barracks-Kaserne ist an manchen Stellen in Mitleidenschaft gezogen worden, an anderen Stellen muss man eher suchen: Kleinere Schäden finden sich in vielen Bereichen im Stadtbezirk: "Unsere Leute von der Baubetriebsstelle sind kontinuierlich unterwegs und füllen die Schlaglöcher bei Bedarf auf", sagt Wolfgang Arnold. Immer und überall könne man allerdings nicht sein, bittet der Bezirkstechniker um Nachsicht. "Wir sind auch auf die Bevölkerung angewiesen.

Wenn jemand ein Schlagloch sieht, soll er sich bei uns auf dem Tiefbauamt melden", empfiehlt Arnold.

Ein kleines Fazit gibt es also. Die für Autofahrer und auch Radfahrer ärgerlichen Schlaglöcher sind für das Frühjahr ganz normal. In Vaihingen und Möhringen sind sie allerdings weniger schlimm als befürchtet. Schilder mit der Aufschrift "Achtung Straßenschäden", die flächendeckend warnen, müssen nicht aufgestellt werden.


Rüdiger Sinn

04.03.2010 - aktualisiert: 04.03.2010 16:24 Uhr

 






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