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Schule mit Kommunikationsmittelpunkt


Gerlinger Bosch-Gymnasium wird zu Sommerferienbeginn saniert
 

Das Robert-Bosch-Gymnasium in Gerlingen wird für die Zukunft fit gemacht. Rund 8,8 Millionen Euro investiert die Stadt in den bevorstehenden Umbau. Anfang der Sommerferien geht es los.
 

GERLINGEN

"Zuerst ist der naturwissenschaftliche Bereich der Schule an der Reihe", sagt Rolf Eberhart, der Stadtbaumeister in Gerlingen. Während der ersten Umbaumaßnahmen im Rahmen der Generalsanierung des Robert-Bosch-Gymnasiums werden zunächst die Fachräume umgestaltet und vergrößert.

Angefangen wird damit zu Beginn der Sommerferien. "Bei der gesamten Sanierung handelt es sich um keinen Neubau, sondern um einen Umbau des vorhandenen Bestands", betont Eberhart.

Bei dem naturwissenschaftlichen Bereich, der um 120 Quadratmeter Fläche erweitert werden soll, rechne man mit einem Jahr Bauzeit. Im Anschluss an die Modernisierung der Fachräume folgen die restlichen Umbaumaßnahmen, sowohl in als auch an dem alten Betonbau.

"Die Stadt kann die Bausumme in Höhe von 8,8 Millionen Euro nicht auf einmal zur Verfügung stellen", erklärt der Stadtbaumeister. Je nach Baufortschritt werden die Gelder freigegeben. Dennoch soll das Gymnasium in einem Zuge umgebaut werden, damit es am Ende der Sanierung den Zukunftsanforderungen gewachsen ist. Das sei wichtig, da es immer mehr Zugänge aus den unteren Klassen in die Schule gibt, die nicht nur fachlich geschult werden, sondern auch die so genannten Soft Skills mitbekommen sollen.

"Dazu wird der bisher rein schulische Betrieb geändert", sagt Eberhart. Das neue Konzept beinhaltet unter anderem die Ausrichtung des Gymnasiums auf eine Ganztagsschule. So sind weitere Aufenthaltsräume geplant, in denen die Schüler miteinander lernen können.

Zudem soll ein Kommunikationsmittelpunkt mit Raum für Aufführungen, Ausstellungen, Diskussionen und Veranstaltungen entstehen. Die dafür notwendige Fläche wird durch die Überdachung des bisher offenen Innenhofs gewonnen.

Zur Kommunikation trägt auch das moderne Datennetz bei. "In den Fluren werden Daten- und Lerninseln geschaffen, so dass man im Internet recherchieren kann", erklärt der Stadtbaumeister.

Insgesamt zwei Jahre sind für den Umbau geplant. Währenddessen soll der Schulbetrieb beibehalten werden. "Die Schüler werden in Nachbarschulen des Schulzentrum aufgenommen, solange in ihren Räumen gearbeitet wird", sagt Eberhart. Nach der Generalsanierung werde das Robert-Bosch-Gymnasium wie ein kleiner Marktplatz sein.


Anna Zucht

11.03.2010 - aktualisiert: 11.03.2010 12:28 Uhr

 






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