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Anspruchsvolles Kulturprogramm bleibt

Städtische Sparmaßnahmen im Treffpunkt Rotebühlplatz
 

Der Beirat des städtischen Kulturprogramms im Treffpunkt Rotebühlplatz, bestehend aus Vertretern des Gemeinderats, der Stadt, der Nutzer des Hauses und der Freien Theatergruppen Stuttgarts hat getagt. Unter Vorsitz von Kulturamtsleiterin Susanne Laugwitz-Aulbach ging es in der Hauptsache um die zukünftige Ausrichtung des Kulturprogramms, das laut Gemeinderatsbeschluss vom Dezember 2009 von einer Budgetkürzung von 8,6 Prozent betroffen ist.

S-MITTE

Verantwortlich für eine konstruktive Umsetzung der Sparmaßnahmen ist die VHS Stuttgart, die seit 2006 im Auftrag der LHS Stuttgart das Kulturprogramm im Treffpunkt Rotebühlplatz koordiniert. Zusammen mit ihrem Team hat VHS-Direktorin Dagmar Mikasch-Köthner ein Konzept zur finanziellen Umsetzung erarbeitet, das trotz der städtischen Einsparungen am bisherigen Niveau des Kulturprogramms festhält. Eine inhaltliche oder zeitliche Zusammenfassung von Veranstaltungsreihen enthalte auch die Chance einer innovativen Ausrichtung und Effizienzsteigerung, betonte Dagmar Mikasch-Köthner.

So werden, entsprechend dem Beschluss des Beirats für das Kulturprogramm, die zu den fes-ten Programmbestandteilen zählenden zwei großen Festivals, das Internationale Solo-Tanz-Theater Festival Stuttgart und das Länderfestival ab 2011 alternierend alle zwei Jahre im Treffpunkt Rotebühlplatz stattfinden. Die Ausrichtung hin zu einer Biennale bedeutet zukünftig für beide Festivals trotz Einsparungen den Erhalt der internationalen Ausrichtung und der erreichten hohen Qualität sowie eine Anhebung der Exklusivität.

Auch die Ausstellungs- und Vortragsreihen werden thematisch enger gefasst und erleiden so keine Qualitätseinbußen. Ganz aus dem Programm genommen werden die StuttgartNacht und die Tanz- und TheaterNächte.

Dagegen bleibt das Rotebühltheater als Spielstätte der freien Stuttgarter Theatergruppen mit jährlich 75 Spieltagen erhalten. "Es ist uns wichtig, das wir trotz Budget-Restriktionen das RotebühlTheater als Bühne der freien Tanz- und Theatergrup-pen Stuttgarts auch für die Zukunft sichern können", bekräftigt Dagmar Mikasch-Köthner.


11.03.2010 - aktualisiert: 11.03.2010 07:03 Uhr

 






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