Offiziell gibt es den Winterschlussverkauf nicht mehr, dennoch sieht man jetzt überall die "Reduziert"-Schilder. Wie halten Sie es mit dem Schnäppchenkauf?
OB Roland Klenk hat sich geärgert, von Prüfverfahren zu Fernomnibusbahnhof am Flughafen aus der Zeitung zu erfahren.
Foto: Bergmann
Ärger, nachdem geprüft werden soll, ob FOB an Flughafen kommen könnte
Da scheinen die Nerven auf den Fildern doch empfindlich getroffen worden zu sein: Für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Stuttgart bei der Entwicklung des geplanten interkommunalen Gewerbegebietes „Echterdingen-Ost“ sieht die Stadt Leinfelden-Echterdingen keine Basis mehr. Oberbürgermeister Roland Klenk und die Vorsitzenden aller Gemeinderatsfraktionen haben bei einer Pressekonferenz am 12. März erklärt, dass die Vertrauensgrundlage für eine gleichberechtigte Partnerschaft auf Augenhöhe durch die Vorgehensweise Stuttgarts nicht mehr gegeben ist.
Einmal mehr habe man Pläne Stuttgarts, die Leinfelden-Echterdingen betreffen, der Presse entnehmen müssen - diesmal zum Thema Standort Fernomnibusbahnhof (FOB). Bis heute sei man von Stuttgart offiziell nicht in Kenntnis gesetzt worden, dass ein Prüfungsauftrag für die Verlegung des FOB an den Stuttgarter Flughafen vorliege.
Es handle sich keineswegs um einen „Abwehrreflex“ und man lehne die Überlegungen zum FOB auch nicht von vornherein ab, betonte OB Klenk. Es gehe um die Art und Weise, wie Stuttgart seine Probleme, wenn sie auf der eigenen Markung und bei der eigenen Bevölkerung nicht durchsetzungsfähig sind, in die Nachbargemeinde zu verschieben sucht.
„Leinfelden-Echterdingen hat Stuttgart trotz einer Reihe negativer Erfahrungen aus der Vergangenheit die Hand gereicht zur Kooperation bei der Planung und Entwicklung des Gewerbeparks, ohne dazu verpflichtet zu sein. „Aber der Wille zur Partnerschaft ist in Stuttgart offenbar nicht vorhanden.“
Natürlich hat sich OB Wolfgang Schuster gleich gemeldet und versucht, die Wogen zu glätten: "Ich bedauere die Entscheidung von Leinfelden-Echterdingen. Mir liegt persönlich viel daran, auch weiterhin die sachliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadt Leinfelden-Echterdingen und insbesondere mit Oberbürgermeister Roland Klenk zu pflegen. Insofern hoffe ich, dass die Gespräche zum Gewerbegebiet zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal aufgegriffen werden. Wir werden uns dem jedenfalls nicht verschließen."