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Zeitzeugen gesucht

Stolperstein-Initiative will Recherche beginnen
 

FEUERBACH

Ein jüdisches Sprichwort sagt: "Ein Mensch ist erst dann wirklich tot, wenn er vergessen ist." Damit der Mensch nicht in Vergessenheit gerät, soll zum Beispiel ein "Stolperstein" an ihn erinnern. "Stolpersteine" sind Gedenksteine für Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden.

Die Stolperstein-Initiative Feuerbach sucht derzeit gezielt nach Zeitzeugen, die verwandt oder bekannt sind mit den Opfern der NS-Euthanasie, die in Feuerbach wohnten. Es ist beabsichtigt, den Opfern Stolpersteine (Gedenksteine) zu setzen.

Wer weiß etwas zu berichten über Marie Bofinger, geb. Betsch, Marktstraße 2 (heute Klagenfurter Straße),Vater war Fuhrwerksbesitzer; über Hildegard Schönlen, ledig, Mutter Marie, geb. Jeutter, Moltkestraße 35 (heute Kärntner Straße), Vater war Sattler und Tapezierer; über Emma Scherrieble, ledig, Vater: Carl Scherrieble, Fuhrunternehmen am Güterbahnhof Feuerbach, Mutter: Caroline.

geb. Rock, Metzstraße 41 (heute Metzstraße); oder über Sophie Weischedel, geb. Hintenach, verheiratet mit Gustav Bofinger (Gipser), Solitudestraße 23 B (heute Hohewartstraße)? Zeitzeugen wenden sich an Heinz Wienand, Hohewartstraße 23 B, Telefon 81 21 63, Email: huh.wienand@t-online.de.


18.03.2010 - aktualisiert: 18.03.2010 07:02 Uhr

 






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