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Streuobstwiesen sind Lebensraum für viele Tiere

Wissenschaftliche Fachtagung zum Thema Streuobst am Wochenende
 

HOHENHEIM

Streuobstwiesen stellen "hotspots" der Biodiversität dar. Sie sind unter anderem allein in Deutschland Lebensraum für über 5 000 Tier- und Pflanzenarten sowie für über 3 000 Obstsorten - auch als unschätzbares Reservoir genetischer Vielfalt.

Vergleichbar anderen agroforstwirtschaftlichen Landnutzungen wie den Dehesas der iberischen Halbinsel oder den Olivenhainen Süd- und Südwesteuropas stellen sie wichtige Rückzugslebensräume für gefährdete Arten in der intensiv genutzten Kulturlandschaft dar.

Das Fortbestehen ist aufgrund der bekannten Ursachen wie Verbraucher- und Freizeitverhalten, Agrarpolitik, Bebauung, Intensivierung oder Nutzungsumwandlung gefährdet, so dass dringender Handlungsbedarf für innovative Konzepte zu ihrer Erhaltung, Management und Entwicklung gegeben ist.

Ziel dieser wissenschaftlichen Fachrichtung ist, einen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse im Bereich Streuobst zu geben und Forschungsdefizite und Perspektiven für zukünftige Forschungsgebiete aufzuzeigen.

Die Tagung richtet sich an einen breiten Personenkreis aus den Fachgebieten Ökologie, Naturschutz, Ökonomie, Agrartechnik, Raumplanung und Tourismus-Forschung an Universitäten, staatlichen und privaten Forschungsinstitutionen, sowie aus Fachbehörden, Verbänden und Interessensgruppen in Europa.


18.03.2010 - aktualisiert: 18.03.2010 07:04 Uhr

 






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