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Dieses Jahr geht es an das "Eigengemachte"

Lange Nacht der Museen im Bestattungshaus Haller
 

STUTTGART/LEINFELDEN-ECHTERDINGEN

Am Samstag, 20. März, öffnet das Bestattungshauses Haller zur Langen Nacht der Museen seine Türen und zeigt, was sonst verborgen bleibt.

In den letzten Jahren hat das Haus Särge aus anderen Kulturkreisen ausgestellt: Ghana, England, Wien.

Rund 2500 Gäste besuchen das Abschiedshaus jedes Jahr.

Damit ist es das größte der kleineren Häuser, die sich an der Langen Nacht beteiligen.

Haller stellt in seinem Abschiedshaus Särge aus, die die Mitarbeiter selbst gestaltet haben.

"Tagtäglich sind wir in unserer Arbeit mit dem Tod anderer Menschen konfrontiert. Wir erleben viel Trauriges, aber auch viel Schönes. Immer wieder werden wir an unsere eigene Endlichkeit und den Wert des Lebens erinnert," sagt Alexander Fluhr. Der Künstler arbeitet seit drei Jahren als Bestatter bei Haller.

"Dieses Jahr geben wir Einblicke in das Ernste und das Heitere tief in unserer eigenen Seele: Es ist eine lebensbejahende Auseinandersetzung mit der Fülle des Seins", sagt Andrea Haller, Geschäftsführerin der Unternehmens.

Geöffnet ist das Abschiedshaus in der Türlenstraße 36, in der Langen Nacht, 20. März, von 19 bis 2 Uhr morgens.

(Tour Nord, Haltestelle 4, nahe des Hauptbahnhofes).


18.03.2010 - aktualisiert: 18.03.2010 07:05 Uhr

 

 

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