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Unbefangene Art der Kleinsten steckte alle an


Generationenprojekt in Heslach erfolgreich beendet - Grill für Generationenhaus
 

2009 startet das Projekt "Generationen lernen voneinander" unter dem Motto "Welt der Berufe". Viele gemeinsame Treffen, ein Ausflug ins Technikmuseum und Exkursionen ermöglichten den Teilnehmern Einblicke in das Berufsleben. Zum Abschluss wurde ein Grillkamin für das Generationenhaus Heslach gebaut. Wir haben uns mit Stefan Pförter vom Jugendhaus Heslach unterhalten.
 

HESLACH

STW: Die Idee, die hinter dem Projekt start, ist, dass Generationen voneinander lernen. Wie viele waren beteiligt und gab es Berührungsängste zwischen den Generationen?

S. Pförter: Insgesamt waren es 20 Personen, die am Projekt teilgenommen haben.

Berührungsängste gab es wenig, da die Kinder total unbefangen waren und mit dieser Unbefangenheit die anderen "angesteckt" haben. Hier war auch die erste Phase des Projekts wichtig, wo sich die Gruppe kennen lernen konnte. Am schwierigsten war es, glaube ich, für die Jugendlichen ihren Platz im Projekt zu finden. Die haben sich bei der Bauphase des Kamins am wohlsten gefühlt, da sie sich dort am meisten einbringen konnten.

STW: Warum halten Sie es für wichtig, dass Generationen miteinander etwas erleben?

S. Pförter: In unsere Gesellschaft ist mittlerweile vieles institutionalisiert und die klassische Mehrgenerationenfamilie gibt es fast nicht mehr. Deshalb sind solche Begegnungen wichtig. Gemeinsames Erleben fördert die Bereitschaft für lebenslanges Lernen. Die Erwachsenen dienen als Vorbild für die Kinder und Jugendlichen, gleichzeitig wecken solche Projekte die Lust bei den Älteren sich auf Neues einzulassen. Wichtig finde ich auch noch, dass alle Gruppen Verständnis füreinander entwickeln, um möglichen Konflikten durch den demographischen Wandel entgegen zu wirken.

STW: Was war das Highlight? Stefan Pförter: Highlights gab es zwei: Der Ausflug ins Technikmuseum Sinsheim. Die interessante Ausstellung hat Alt und Jung gleichermaßen begeistert. Und dann noch der Kaminbau. Da wir alle dies zum ersten Mal machten, war es für alle spannend zu sehen wie und ob alles klappt.

STW: Der Grillbau im Feiergarten des Generationenhauses war der Projektabschluss. Wer kann diesen Grill nun nutzen? S. Pförter: Gedacht ist der Grillkamin als Begegnungsstätte für Alt und Jung.

Es ist keine öffentliche Grillstätte. Dies ist schon wegen der Anwohnerschaft nicht möglich. Genaue Kriterien haben wir nicht, aber eine Projektgruppe, die im Sinne der Leitlinien des Generationenhauses den Kamin nutzen möchte, kann dies nach Rücksprache mit dem Mütterzentrum Süd tun.


aro

02.06.2010 - aktualisiert: 02.06.2010 15:23 Uhr

 






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