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Wender bleibt erhalten

Bezirksbeirat stimmt für Erhalt der Abbiegemöglichkeit
 

Das Thema "Der Wender in der Ostendstraße" ist nun endgültig vom Tisch. Auf der vergangenen Bezirksbeiratssitzung stimmten die Bezirksbeiräte mit zehn zu sechs Stimmen für den Erhalt des Wenders in der Ostendstraße.

OSTHEIM

Ein Vertreter des Tiefbauamts hatte zuvor über die Verkehrsauswirkungen der probeweisen Schließung für zwei Wochen referiert. Die Verkehrsbeobachtungen wurden an den Freitagvormittagen vorgenommen. "Die Staus wurden länger und haben sich auch nicht so schnell abgebaut an beiden Freitagen", so der Vertreter des Tiefbauamts. Von der Polizei sei zu erfahren gewesen, dass diese durch die Schließung des Wenders bei einem Fahreinsatz beeinträchtigt gewesen sei.

Auch die SSB riet der Verkehrsbehörde in einem Schreiben, von der Schließung des Wenders Abstand zu nehmen. So sei durch Verspätungen der Busse in der Ostendstraße der Anschluss an die Stadtbahn teilweise nicht mehr möglich gewesen. Bezirksbeirat Thomas Rudolph (CDU), der zugleich Vorsitzender des HGV Stuttgart-Ost ist, übergab Bezirksvorsteher Martin Körner (SPD) außerdem eine Box mit 1608 gesammelten Unterschriften gegen die Schließung des Wenders.

Zahlreiche Bürger hatten sich während der Sitzung eingefunden, um der Abstimmung im Bezirksbeirat beizuwohnen. Die Grünen, die die Schließung des Wenders auf die Tagesordnung gebracht hatten, stimmten trotz vieler Gegenargumente gegen dessen Erhalt. Sie gaben der durchgängigen Führung der Allee in der Ostendstraße den Vorzug. Sie würde die Attraktivität des Viertels steigern und damit letztendlich auch Handel und Gewerbe fördern. Außerdem forderten die Grünen genaue Zahlen vom Tiefbauamt nach.


29.07.2010 - aktualisiert: 29.07.2010 07:00 Uhr

 






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