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"Es ist eine Ehre für mich"

Bobic unterschrieb Zweijahresvertrag als Sportmanager
 

Bringt er die Magie von einst mit ins VfB-Boot, die ihn damals so beflügelt hat, als er mit Krassimir Balakov und Giovane Elber auf Torejagd ging? Zu wünschen wäre es Fredi Bobic allemal, der sich als Manager vom bulgarischen Club Chernomorets Burgas losgesagt hat und an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt.

Helmut Winkler

Der 38-jährige und 37-fache Nationalspieler unterschrieb am Dienstag einen Zweijahresvertrag als neuer Sportdirektor beim VfB - mit der Option auf ein Jahr Verlängerung. "Jetzt schließt sich der Kreis", freut sich Bobic nach elf Jahren fern der Heimat auf seine neue Aufgabe.

An seiner Seite steht Jochen Schneider, der nach dem unrühmlichen Abgang von Horst Heldt kommissarisch die Geschäfte als Manager übernommen hatte.

Bobic passt zu den "Roten" wie kaum ein anderer. Im Hallschlag aufgewachsen, kickte er als Jugendlicher sechs Jahre lang beim VfB, bevor er 1986 für vier Jahre und von 1992 bis 1994 das "blaue" Trikot überstreifte.

Danach schnürte er fünf Jahre lang als Profi die Kickstiefel und erzielte in 148 Spielen 69 Tore.

Und sein erster Kontakt zu Trainer Christian Gross? "Ein Top-Trainer", lobt Bobic den Schweizer Erfolgstrainer. Er weiß aber auch, dass ein starker Trainer auch genug Reibungsfläche bieten wird. Man darf gespannt sein, wie sich die beiden in der kommenden Zeit arrangieren werden. Hoffentlich besser als das Gespann Heldt/Gross, bei dem es am Ende nur noch knirschte.

Bobic sieht den VfB unter den Top Five der Bundesliga, sprich, die Europa-League ist für ihn Pflichtprogramm. Dabei setzt er - passend zur VfB-Philosophie - vor allem auf die Jugendarbeit des Clubs.


29.07.2010 - aktualisiert: 29.07.2010 07:01 Uhr

 






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