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Charta der Vertriebenen

BAD CANNSTATT

Am 5. August 1950 verkündeten die Sprecher der Vertriebenenverbände die Charta der deutschen Heimatvertriebenen in Bad Cannstatt. Sie gilt als zukunftsweisendes Dokument, da sie zum Verzicht auf Rache und Vergeltung aufruft und als Ziel ein geeintes und versöhntes Europa nennt.

Jetzt findet im Rathaus Stuttgart am Freitag, 30. Juli, eine Tagung "60 Jahre Charta der deutschen Heimatvertriebenen" statt. Motto: "Wege der Versöhnung".

Experten, wie Innenminister Heribert Rech und Dr. Thomas Schnabel, Leiter des Hauses für Geschichte, werden in Vorträgen und Diskussionen verschiedene Möglichkeiten erörtern, die die Charta für die Zukunft eines versöhnten Europas bietet.


29.07.2010 - aktualisiert: 29.07.2010 07:03 Uhr

 

 

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