Homo-Ehe ist nicht gleich Hetero-Ehe
Evangelischer Arbeitskreis der CDU lehnt volles Adoptionsrecht für Homosexuelle ab
Die CDU lehnt die Forderung des CSD nach einem vollen Adoptionsrecht für Homosexuelle in ihrem Grundsatzprogramm ab. Der Evangelische Arbeitskreis der CDU Stuttgart weist daher die Forderungen des Christopher Street Days in Schranken. "So unumstößlich wir dafür einstehen, auch die Würde der Menschen mit homosexuellen Neigungen zu achten, so klar ist ein volles Adoptionsrecht für homosexuelle Partnerschaften abzulehnen," so Pfarrer Johannes Bräuchle, Vorsitzender des Evangelischen Arbeitskreis der CDU Stuttgart.
Denn bei einer Fremdadoption stehe der Selbstverwirklichung von homosexuellen Paaren das Kindeswohl entgegen.
So habe jedes Kind das Recht auf eine Mutter als weibliche, und einen Vater als männliche Bezugsperson. Dabei gehe es nicht darum, ob lesbisch lebende Frauen nicht auch Erziehungskompetenzen haben können. Es gehe um die Frage, was es rechtfertigen könnte, einem Adoptivkind vorsätzlich eine Vater- oder Mutterentbehrung zuzumuten, obwohl dies nicht sein müsste, denn es g gäbe in Deutschland zehnmal mehr adoptionswillige Mann-Frau-Ehepaare als Kinder, die auf eine Adoption warten. Die Ehe zwischen Mann und Frau sei darüber hinaus nicht mit einer Homosexuellen Partnerschaft gleichzusetzen, so Pfarrer Bräuchle. Denn nur aus einer Partnerschaft zwischen Mann und Frau können Kinder hervorgehen. Da Staat und Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung jedoch nur durch eine nachfolgende Generation funktionieren können, müsse die Ehe zwischen Mann und Frau die bevorzugte Lebensform bleiben. Der EAK ist eine Sonderorganisation der Unionsparteien. Im EAK sind über 203 000 Mitglieder.
12.08.2010 - aktualisiert: 12.08.2010 17:39 Uhr