
Winterschlussverkauf
Fleißige Zivis hinter den Kulissen
Zwei Menschen, ohne die Stutengarten nicht funktionierte
Redaktion: Wie heißt ihr?
Andi und Patrick: Andi und Patrick.
Redaktion: Wo arbeitet ihr?
Andi: Wir sind die Fahrer von Stutengarten. Wir fahren einkaufen und haben keinen Stand hier und keine Kinder, die wir betreuen, sondern nur ein Auto.
Redaktion: Warum seid ihr hier in Stutengarten?
Andi: Eigentlich sind wir Zivildienstleistende im Jugendhaus Neugereut. Aber das hat über die Sommerferien geschlossen, deshalb sind wir in der Zeit in Stutengarten.
Redaktion: Macht euch euer Job Spaß?
Andi: Ja, auf jeden Fall. Manchmal ist unser Job sehr lustig. Zum Beispiel trifft man auf viele lustige Menschen, wenn man einkaufen geht, und erfährt interessante Sachen. Wir haben heute erst gelernt, dass man Lebensmittelfarbe auch zum Kleiderfärben verwenden kann. Aber manchmal ist der Job auch anstrengend, zum Beispiel, wenn man keinen Parkplatz findet oder wenn man den ganzen Tag Auto fährt. Da muss man sich konzentrieren, damit man keinen Unfall baut.
Redaktion: Was kauft ihr alles ein?
Andi: Wir kaufen die verschiedensten Dinge ein. Zum Beispiel Lebensmittel oder Sachen zum Basteln, wie gerade
eben, da haben wir Seife für die Seifensiederei gekauft. Wir kaufen aber auch Papierhandtücher, Elektrogeräte, Kabel. Also immer wenn jemand was braucht und laut schreit, sind wir die Ersten, die sich sofort ins Auto setzen und einkaufen.
Redaktion: Was macht ihr in eurer Freizeit hier in Stutengarten?
Andi: Wir sitzen gerne im Mitarbeiterbereich und essen Äpfel. Wir laufen auch gerne mal rum, aber eigentlich verbringen wir die meiste Zeit mit Essen. Immer wenn wir also gerade nicht gebraucht werden, haben wir Freizeit.
Redaktion: Wie viel arbeitet ihr?
Andi: Es kommt ganz auf den Tag an. An machen Tagen haben wir viel zu tun, das war zum Beispiel an den ersten Tagen so. Da hatten wir gar keine Pause, mussten einkaufen, zurückfahren, sofort ausladen und dann gleich wieder losfahren. Jetzt gab es aber auch schon ein paar Tage, wo wir nur ein- oder zweimal pro Tag Auto fahren mussten. Da haben wir dann mehr Freizeit und nicht so viel Stress.
Es kommt also ganz darauf an, wie sparsam die Stutengarten-Bürger mit ihren Sachen umgehen.
Redaktion: Vielen Dank! Philip (8) & Anton (9)
02.09.2010 - aktualisiert: 02.09.2010 07:06 Uhr
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