Löcher stopfen
Sechs statt neun Monate dauert ab Dezember der Zivildienst. Das klingt nicht weiter tragisch, bedeutet aber für die sozialen Einrichtungen mehr organisatorischen Aufwand. Gefragt ist die Kunst, Löcher zu stopfen - mit Hilfskräften, Praktikanten oder FSJlern. Obwohl helfende Hände immer gefragt sind, müssen teilweise Zivi-Stellen gestrichen werden. Denn wo es um die Beziehung zu Menschen geht, wo die Aufgaben etwas anspruchsvoller sind, kann nicht mal eben ein Helfer durch einen anderen ersetzt werden. Die Einrichtungen wünschen sich planbare Dienstzeiten. Und bei all dem Durcheinander ist nicht zu vergessen: Auch die jungen Menschen sollen etwas von der sozialen Arbeit haben, die prägt und den Horizont erweitert.
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02.09.2010 - aktualisiert: 02.09.2010 07:06 Uhr